Deutsches Derby 2018 Sandra Auffarth ist fürs Spring-Derby qualifiziert

Von Lars Pingel

Sind für das Deutsche Spring-Derby 2018 am Sonntag qualifiziert: Sandra Auffarth und die neunjährige Hannoveraner Stute Nupafeed’s La Vista. Foto: Imago/Stefan LafrentzSind für das Deutsche Spring-Derby 2018 am Sonntag qualifiziert: Sandra Auffarth und die neunjährige Hannoveraner Stute Nupafeed’s La Vista. Foto: Imago/Stefan Lafrentz

Ganderkesee. Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee hat sich mit Nupafeed’s La Vista für das Deutsche Spring-Derby 2018 qualifiziert. Ihr gelang am Freitag in der zweiten Qualfikation eine Null-Fehler-Runde.

Sandra Auffarth strahlte, sie streckte kurz die linke Faust in die Höhe – und dann gab es direkt das hoch verdiente Lob für Nupafeed’s La Vista. Die Vielseitigkeits-Doppelweltmeisterin hatte am Freitag in Hamburg-Klein Flottbeck gerade einen 720 Meter langen Springparcours der Klasse S**** mit null Fehlern beendet. Es war die zweite Qualifikation für das Deutsche Spring-Derby, schon am Mittwochabend war den beiden i n der ersten Qualifikation eine Null-Fehler-Runde gelungen. Das bedeutet: Die 31-jährige Bergedorferin startet am Sonntag (14.20 Uhr/N3) im 89. Deutschen Spring-Derby.

Sandra Auffarth gelingt grandiose Runde

Auffarth „zauberte“ am Freitag vor etwa 15000 Zuschauern eine grandiose Runde auf den riesigen Platz im Derby-Park. Stilistisch perfekt führte sie die neunjährige Stute zu den Hindernissen, auch der „Große Wall“, den sie zum ersten Mal in Angriff nahm, war kein Problem. Nach 109,68 Sekunden waren die beiden im Ziel – und platzierten sich auf Rang zehn. Der Ire Dermott Lennon gewann die Prüfung mit Gelvins Touch (0.00/94,13). Dieses Paar hatte sich schon in der ersten Qualifikation den Sieg gesichert.

Hendrik Sosath aus Lemwerder, der für den Stedinger RuFV Sturmvogel Berne startet, war mit Quel Chanel am Freitag bester deutscher Starter – wie schon am Mittwoch . Er blieb mit dem zwölfjährigen Wallach in 103,11 Sekunden ebenfalls fehlerlos. Damit belegte er den sieben Platz. Auch er ist für das Derby qualifiziert.

17 Hindernisse mit 24 Sprüngen im Derby

„Ich denke schon, dass wir Vielseitigkeitsreiter hier kleine Vorteile haben“, erzählte Auffarth, die ihr Derby-Debüt feiert, am Freitag nach ihrem Ritt im NDR-Fernsehen: „Wir kennen das rauf und runter und die langen Galoppstrecken.“ Sie freue sich auf die „tolle Atmosphäre“ am Sonntag und auf „eine tolle Runde“.

Die Bahnläge im Derby beträgt 1230 Meter. Im längsten Springparcours der Welt sind dann 17 Naturhindernisse mit 24 Sprüngen aufgebaut.