Handball-Verbandsliga Abschiedsspiele für Delmenhorst, Hoykenkamp und Grüppenbühren/Bookholzberg

Von Lars Pingel und Heinz Quahs

Letztes Spiel vor dem Sprung in die Oberliga: Jörn Janßen empfängt an diesem Samstag, 19.30 Uhr, mit der HSG Delmenhorst die SG Neuenhaus/Uelsen. Anschließend lädt der Verein zu einer Saisonabschlussfeier ein. Foto: Rolf TobisLetztes Spiel vor dem Sprung in die Oberliga: Jörn Janßen empfängt an diesem Samstag, 19.30 Uhr, mit der HSG Delmenhorst die SG Neuenhaus/Uelsen. Anschließend lädt der Verein zu einer Saisonabschlussfeier ein. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst/Landkreis. Letzter Spieltag der Saison 2017/2018 in der Handball-Verbandsliga der Männer: Die HSG Delmenhorst, die in die Oberliga aufsteigt, und die TS Hoykenkamp und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die in die Landesliga absteigen, verabschieden sich an diesem Samstag ab 19.30 Uhr aus der fünfthöchsten Spielklasse.

Die Entscheidungen sind schon gefallen. An diesem Samstag, 19.30 Uhr, beenden die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst, der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der TS Hoykenkamp die Saison 2017/2018. Eine Party wird anschließend aber nur in der Delmenhorster Stadionhalle gefeiert, denn die HSG, die schon lange als Meister und Oberliga-Aufsteiger feststeht, lädt ihre Sponsoren und Fans nach dem Vergleich mit der SG Neuenhaus/Uelsen dazu ein, die äußerst erfolgreiche Spielzeit bei Kaltgetränken und Bratwürsten gemeinsam ausklingen zu lassen. Die bereits abgestiegenen Teams aus Grüppenbüren/Bookholzberg (bei der HSG Bützfleth/Drochtersen) und Hoykenkamp (beim TuS Haren) wollen sich mit guten Leistungen aus der fünfthöchsten Spielklasse verabschieden.

HSG Delmenhorst verabschiedet Andre Haake, Jonte Windels und Alexander Schöps

„Das sind wir den Leuten, die uns so stark unterstützt haben, schuldig“, meint Jörg Rademacher, Trainer der HSG Delmenhorst, zu der Saisonabschlussfeier. Allerdings, auch seine Mannschaft (47:3 Punkte) hat es verdient, gefeiert zu werden. Sie ist seit 21 Pflichtspielen unbesiegt, geht mit dem besten Angriff und der besten Abwehr in das Saisonfinale. „Wir haben eine grandiose Runde gespielt, die bestimmt auch den Spielern, die wir verabschieden müssen, noch lange in Erinnerung bleiben wird“, schwärmt Rademacher. Andre Haake (zur TSG Hatten-Sandkrug), Jonte Windels (HSG Delmenhorst II) und Alexander Schöps (Auslandsaufenthalt) laufen in der kommen Spielzeit nicht mehr in seiner Mannschaft auf.

Dass die HSG die Saison und damit den Abend mit einem Heimsieg krönen will, ist keine Frage. „Etwas anderes steht gar nicht zur Debatte“, sagt Rademacher. Das Team triffft allerdings auf Gäste, die noch einen Punkt benötigen, um sich aus eigener Kraft aller Abstiegssorgen zu entledigen.

TS Hoykenkamp will „vernünftigen Saisonabschluss hinlegen“

Die TS Hoykenkamp trifft in Haren auf Gastgeber, für die die Partie ebenfalls keine Bedeutung mehr hat. Sie werden in der Abschlusstabelle einen Mittelfeldplatz belegen. Allerdings möchten die Emsländer noch die 30:31-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen. Für die Hoykenkamper war es ein sehr teuer erkaufter Sieg, denn in diesem Spiel verletzten sich Sebastian Rabe und Bernd Spille recht schwer und konnten lange Zeit nicht mehr eingesetzt werden. Doch inzwischen sind beide wieder dabei, obwohl Kreisläufer Spille noch leicht angeschlagen ist. TSH-Trainer Adrian Hoppe fehlt im Abschlussspiel daher nur der beruflich verhinderte Torwart Gregor Kleefeldt. „Wir wollen einen vernünftigen Saisonabschluss hinlegen und zudem unseren vorletzten Platz verteidigen“, gibt der Coach mit einem leisen Lächeln als Vorgabe aus.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg tritt mit gut besetztem Kader an

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg möchte sich im Kellerduell bei der HSG Bützfleth/Drochtersen noch einmal in Bestform präsentieren, um diese nicht zufriedenstellend verlaufende Spielzeit wenigstens mit einem Erfolg positiv zu beenden. HSG-Trainer Andreas Müller steht dafür ein gut besetzter Kader zur Verfügung, denn nur Yannick Lau fällt aus. Er hat sich im zurückliegenden Spiel gegen die HSG Barnstorf/Diepholz II (27:31) die Elle angebrochen und muss wohl eine längere Verletzungspause einlegen. „Wir müssen durch schnelle Kombinationen die Deckung des Gegners auseinanderziehen und die entstehenden Lücken auch konsequent nutzten. Ich würde mich für die Mannschaft freuen, wenn sie noch etwas Positives in die spielfreie Zeit mitnehmen könnte“, sagt Müller.