Fussball-Bezirksliga Frauen Wildeshausen siegt 3:1 – Stenum kassiert 0:3

Die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben ihr Bezirksligaspiel gegen die SG Neuscharrel mit 3:1 gewonnen, der VfL Stenum verlor derweil bei Post Oldenburg mit 0:3. Foto: Rolf TobisDie Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben ihr Bezirksligaspiel gegen die SG Neuscharrel mit 3:1 gewonnen, der VfL Stenum verlor derweil bei Post Oldenburg mit 0:3. Foto: Rolf Tobis

er Wildeshausen. Die Frauen des VfL Wildeshausen sind in der Fußball-Bezirksliga die „Elf der Stunde“. Das Team von Sven Flachsenberger bezwang die SG Neuscharrel mit 3:1 und weist nunmehr ebenso wie Spitzenreiter BV Cloppenburg II, der gegen FSG Gehlenberg mit 1:7 unter die Räder kam, 36 Punkte auf. Der VfL Stenum hingegen fiel durch das 0:3 beim Post SV Oldenburg auf den fünften Platz zurück.

VfL Wildeshausen – SG Neuscharrel/Altenoythe 3:1 ((2:0). „Die Mädels haben zuletzt stets gute Leistungen gezeigt und die Erfahrungen machen sich bemerkbar“, sagte Flachsenberger, dessen Team aus den letzten acht Spielen 21 Punkte holte. Die Heimbilanz weist sieben Siege und ein Unentschieden aus.

Gegen die SG Neuscharrel brachten Saskia Helms (13.) und Ann-Marie Tangemann (42.) den VfL mit 2:0 in Führung. Einen umstrittenen Handelfmeter verwandelte SG-Spielerin Sonja Stammermann zum 1:2 (68.). Drei Minuten später markierte Viktoria Brandt das 3:1. Flachsenberger: „Wir waren spielerisch besser. Das Ergebnis geht in Ordnung.“

An diesem Mittwoch, 18.45 Uhr, empfängt Wildeshausen, das noch drei Heimspiele und eine Auswärtspartie bestreitet, den BV Cloppenburg II zum Gipfeltreffen. Sieben der zwölf Bezirksligisten können sich noch Titelhoffnungen machen.

Post SV Oldenburg – VfL Stenum 3:0 (2:0). „Wir wollten tief stehen und auf Konter setzen“, meinte Stenums Coach Oliver Gerrits. Diese Pläne wurden schnell durchkreuzt, denn bereits in der 1, Minute gelang Julia Schnittger das 1:0. Einen Fehler von Torhüterin Henrike Hohnholz nutzte Sandra Hatzler zum 2:0 (45.). Den dritten Treffer erzielte Lotta-Anouk Jäger in der 83. Minute.

„Wir sind nicht ins Spiel gekommen und am Sechzehner war Feierabend“, meinte Gerrits. Ihm standen lediglich zwölf Spielerinnen zur Verfügung. Das werde an diesem Mittwoch, wenn Stenum um 20 Uhr beim DJK-SV Bunnen aufläuft, nicht anders sein, so der Trainer.