Handball-Oberliga Frauen HSG Hude/Falkenburg verliert gegen SV Werder Bremen II

Von Richard Schmid

Laufen in der Saison 2018/2019 nicht mehr für die HSG Hude/Falkenburg auf: Kerstin Cordes (links) und Svenja Stapoisky. Sie wurden nach dem Spiel gegen den SV Werder II verabschiedet. Foto: Richard SchmidLaufen in der Saison 2018/2019 nicht mehr für die HSG Hude/Falkenburg auf: Kerstin Cordes (links) und Svenja Stapoisky. Sie wurden nach dem Spiel gegen den SV Werder II verabschiedet. Foto: Richard Schmid

Hude. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben ihr letztes Spiel der Saison verloren. In der Halle am Huder Bach mussten sie sich dem SV Werder Bremen II mit 30:33 (17:14) geschlagen geben. Sie belegen in der Abschlusstabelle den fünften Platz.

Das buchstäblich letzte Aufgebot der HSG Hude/Falkenburg hat am Sonntag sein Oberligaspiel gegen den SV Werder Bremen II bis kurz vor Schluss ausgeglichen gestaltet. Doch am Ende reichte die Kraft der Handballerinnen nicht, dem mit fünf Zweitliga erfahrenen Spielerinnen angetretenen Gast Paroli zu bieten. Mit dem 30:33 (17:14) setzte es für das Huder Rumpfteam zum Saisonschluss in Hude eine unglückliche Niederlage. „Seit ich als Trainer wieder eingestiegen bin, haben wir trotz der Niederlage das beste Spiel gemacht“, sagte HSG-Trainer Dean Schmidt.

HSG trumpft in erster Halbzeit auf

Es sah lange Zeit so aus, als könnte die Schmidt-Sieben das Match siegreich beenden. Sie erwischte einen Blitzstart. Bereits nach sechs Spielminuten führte die HSG mit 5:1 und zog bis zur 18. Minute auf 11:5 davon. Werder fand gegen die gut gestaffelte Abwehr keine Antwort, auch Torfrau Mareike Düssmann, die für die nach wie vor verletzte Karen Tapkenhinrichs im Kasten stand, zeigte mit einigen hervorragenden Abwehraktionen ein gutes Spiel. Doch bereits in der ersten Spielhälfte wendete sich das Blatt langsam. Überhastet abgeschlossene Angriffe sowie Fehlwürfe brachten Werder wieder ins Spiel.

Werder geht in der 55. Minute in Führung

In der zweiten Halbzeit machte sich der enorme Kräfteverschleiß der nur acht HSG-Feldspielerinnen bemerkbar. Werder gelang in der 39. Minute der Ausgleich (19:19). Das Spiel wogte nun hin und her. Immer dann, wenn die HSG einen Ein-Tor-Vorsprung erzielte, glichen die Bremerinnen postwendend aus. In der 55. Minute ging das Team aus Bremen mit 30:29 in Führung. Die HSG hatte nichts mehr zuzusetzen. Mareike Zetzmann, die ebenso wie Jessica Galle durchspielte, gelang zwar noch der zwischenzeitliche Ausgleich. Am Ende musste sich das Team aber mit 30:33 geschlagen geben.

Kerstin Cordes und Svenja Stapoisky werden verabschiedet

Nach Spielschluss wurden zwei Spielerinnen mit Geschenken verabschiedet. Kerstin Cordes wechselt zur HSG Delmenhorst, die immer noch verletzte Svenja Stapoisky wird in der nächsten Saison pausieren. In einer launigen Rede dankte Stammtorfrau Karen Tapkenhinrichs dem Trainerteam, Helfern, Sponsoren und Zuschauern für die Unterstützung und bedauerte gleichzeitig die große Verletzungsmisere des sowieso kleinen Kaders, die eine bessere Platzierung unmöglich gemacht hätte. „Platz fünf ist eigentlich nicht unser Anspruch“, sagte sie.


Statistik:

HSG Hude/Falkenburg: Düßmann, Stuffel 5, Galle 7/4, Zetzmann 10/2, Cordes 1, Seidel 1, von Freeden 3, Hillmer 1, Niewiora 2.

Werder Bremen II: Schumacher, Repty 2, Stahlkopf, Tebje 4, Fastenau 2, Mücke, Schlegel 3, Begemann, Pods, Friedrich 12/3, Rahtjen, Schulte 3, Salkic 6.

Schiedsrichter: Morgenstern/Tapper (Verden/Bremen).

Zeitstrafen: HSG 2 – Werder 2.

Siebenmeter: HSG 7/6¨– Werder 4/4.

Spielfilm: 5:1 (6.), 9:4 (16.), 12:10 (23.), 17:14 – 19:16 (35.), 19:19 (39.), 22:20 (43.), 30:30 (56.), 30:33 (60.).