Handball-Verbandsliga Steigt HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Samstag ab?

Von Heinz Quahs


Bookholzberg. Im vorletzten Saisonspiel in der Handball-Verbandsliga ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Samstag (19.30 Uhr) gegen die HSG Barnstorf/Diepholz II zum Siegen verdammt.

Es hängt für die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ein Hauch von Abschied über dem letzten Heimspiel der Verbandsliga-Saison gegen die HSG Barnstorf/Diepholz II am Samstag um 19.30 Uhr. Werner Dörgeloh, Stefan Buß und Marcel Behrens beenden ihre Karriere und werden ebenso zum letzten Mal vor eigenem Publikum auflaufen wie der nach Hamburg ziehende Marcel Janorschke – vor allem aber wird am Ende des Abends mit großer Wahrscheinlichkeit der Gang in die Landesliga feststehen.

Die Abstiegs-Szenarien im Handball sind nicht immer leicht zu durschauen, vereinfacht gesagt braucht Grüppenbühren/Bookholzberg für die Rettung zwei klare Siege in den letzten beiden Spielen, einen momentan unwahrscheinlichen Klassenerhalt des OHV Aurich in der 3. Liga und perfekte Ergebnisse der Konkurrenz – unter anderem müssen die direkten Rivalen TuS Sulingen und Tura Marienhafe am Samstag Unentschieden spielen. Die HSG muss nämlich beide überholen – beide haben aber drei Punkte Vorsprung. Die Chancen auf den Klassenerhalt gehen also gegen Null.

Zieht nach Hamburg: Marcel Janorschke. Foto: Rolf Tobis

Sollte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg die Verbandsliga verlassen müssen, wäre es ein ärgerlicher und völlig unnötiger Abstieg. Die HSG hielt sich lange gut, nahm sich ihre Krise aber zum ungünstigsten Zeitpunkt. Seit Mitte Februar hat das Team von Andreas Müller nur eines von acht Spielen gewonnen. Besonders die letzten vier Partien waren schwere Schläge: Dreimal in Folge verlor die HSG mit einem Tor, und zuletzt verschenkte sie in der Schlussminute den Sieg in Marienhafe. „Wir wollen die Saison ordentlich zuende bringen“, sagt Müller. „Es gibt noch vier Punkte zu holen.“

Gegen Barnstorf gab es im Hinspiel ein 24:34. Ein Sieg wäre zumindest ein guter Abschied für die Fans.


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