Fußball-Bezirksliga VfL Stenum und VfL Wildeshausen planen voraus

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Der VfL Wildeshausen will im Sommer einige Baustellen im Kader schließen. Foto: Daniel NiebuhrDer VfL Wildeshausen will im Sommer einige Baustellen im Kader schließen. Foto: Daniel Niebuhr

Landkreis. In der Fußball-Bezirksliga könnte sich der VfL Wildeshausen mit der Vizemeisterschaft Schwung für die kommende Saison holen. Der VfL Stenum bastelt auch schon am Kader für 2018/19.

Der VfL Wildeshausen gewinnt allgemein gern, was für eine Fußballmannschaft auch nicht ganz ungewöhnlich ist. Am Sonntag haben die Kreisstädter ab 15 Uhr gegen GVO Oldenburg noch einen Extra-Anlass für einen Sieg – denn nur sie können verhindern, dass Spitzenreiter SV Brake zeitgleich schon die Meisterschaft feiert. Für Trainer Marcel Bragula ist das nur eine Randnotiz, er verfolgt mit seinem drittplatzierten Club eigene Ambitionen. „Ich sage es ehrlich: Wenn wir Vierter oder Fünfter werden, ist das nach der Herbstmeisterschaft eine Katastrophe“, meint der Coach. Mit der noch erreichbaren Vizemeisterschaft würde sich der VfL Schwung holen für die kommende Saison, auch wenn bis dahin noch einiges getan werden soll. „Wir müssen unsere Probleme erkennen, eins davon ist die fehlende Breite im Kader“, sagt Bragula. Aber: „Das ist kaum zu beheben. Wir zahlen kein Geld und stehen auch dazu.“ Ein Argument für den VfL ist der starke Zusammenhalt: „Bei uns gibt es eine Vereinsfamilie.“ Deshalb habe man Leistungsträger wie Spielmacher Sascha Görke und Stürmer Maximilian Seidel auch halten können: „Die wären auf dem freien Markt nicht billig.“

Auch Landkreisrivale VfL Stenum kann sich allmählich intensiver den Personalplanungen widmen, nach dem Last-Minute-3:2 gegen den SV Baris Delmenhorst hat Thomas Baake mit seinem Team beste Chancen auf den Klassenerhalt. Der Vorstand hat dem Trainer das Vertrauen ausgesprochen, punktuelle Verstärkungen sind geplant, Timm Strodthoff aus der zweiten Mannschaft steht schon als Neuzugang fest. „Wir wollen die Klasse jetzt endgültig sichern“, sagt der Trainer vor dem Spiel beim Vorletzten Eintracht Wiefelstede am Sonntag (15 Uhr).

Der SV Baris kann in seinem Spiel gegen Schlusslicht RW Sande am Sonntag ab 14 Uhr schon für die erste Entscheidung im Abstiegskampf sorgen – gewinnen die Delmenhorster, ist Sande nicht mehr zu retten. Baris hat aber genug mit sich selbst zu tun, nach der turbulenten Niederlage in Stenum mit zwei Platzverweisen und einem entscheidenden Elfmeter in der Schlussphase, rutschte der Club auf Rang 13 ab, die schlechteste Platzierung seiner erst 22 Spiele langen Bezirksliga-Geschichte. Trainer Önder Caki hofft vor allem auf faire Pfiffe vom Schiedsrichter: „Leider lief da zuletzt alles gegen uns.“

Stadtnachbar SV Tur Abdin spielt dagegen am Sonntag ab 15 Uhr beim VfB Oldenburg II für das Ende seiner Negativserie. Zuletzt gab es vier Pleiten in Folge.


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