Handballer-Oberliga HSG Hude/Falkenburg siegt mit starkem Endspurt

Von Richard Schmid

Mareike Zetzmann war mit zehn  Toren beste Werferin. Foto: Rolf TobisMareike Zetzmann war mit zehn Toren beste Werferin. Foto: Rolf Tobis

Hude/Falkenburg. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gewinnen nach schwacher erster Halbzeit noch souverän bei Absteiger HSG Phönix.

Eine Halbzeit lang sah es am Sonntag so aus, als würden die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg bei Absteiger HSG Phönix ihre siebte Auswärtsniederlage der Saison kassieren. 11:15 lagen die Huderinnen überraschend zurück, um die Partie nach einer furiosen zweiten Halbzeit doch mit 32:25 (11:15) zu gewinnen. Zwar glich der Gegner aus dem Syker Land nach zwischenzeitlichem Zwei-Tore-Rückstand in der 50. Minute noch einmal zum 22:22 aus. Er brach jedoch in den letzten zehn Spielminuten völlig ein. Mit einem souveränen 10:3-Lauf zogen die Gäste der HSG Phönix dann den Zahn. „In der ersten Halbzeit hatten wir schon extrem viel Wurfpech. Hinzu kam, dass wir bei gegnerischen Angriffen oft auf den Pfiff des Schiedsrichters gewartet haben. Das war etwas naiv, denn als der nicht kam, gelangen Phönix relativ leichte Tore“, bilanzierte HSG-Trainer Dean Schmidt das Spiel seines Teams in der ersten Hälfte. In Halbzeit zwei sei es jedoch gelungen, den Schalter umzulegen.

Youngster Seidel spielt frech auf

Vor allem die letzten zehn Minuten hatten es in sich. Die Schmidt-Sieben agierte am Ende nach Belieben, stand sicher in der Abwehr und ließ die Gastgeberinnen nicht mehr zur Entfaltung kommen. „Durch unser druckvolles Spiel war beim Gegner die Luft raus. Er konnte nicht mehr gegenhalten“, sagte Schmidt, der vor allem die noch bei der A-Jugend spielberechtigte Lena Seidel für ihr Spiel ausdrücklich lobte. „Lena hat vier Heber hintereinander, einer schöner als der andere, im gegnerischen Tor versenkt. Das war große Klasse und frech dazu“, freute sich der HSG-Coach über das Spiel seines Youngsters.