Handball-Oberliga Männer TV Neerstedt erwartet HSG Schwanewede/Neuenkirchen

Meine Nachrichten

Um das Thema Lokalsport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Optimistisch: TVN-Trainer Björn Wolken. Foto: Rolf TobisOptimistisch: TVN-Trainer Björn Wolken. Foto: Rolf Tobis

Neerstedt. Der Handball-Oberligist TV Neerstedt kann an diesem Samstag einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Der Tabellenzehnte empfängt den Elften, die HSG Schwanewede/Neuenkirchen.

Die Stimme von Björn Wolken, Trainer der Oberliga-Handballer des TV Neerstedt, klingt genauso wie die Worte, die er wählt, wenn er über das vorletzte Saison- und das letzte Heimspiel seiner Mannschaft spricht. „Ich bin tiefenentspannt“, sagt er mit Blick auf den Vergleich mit der HSG Schwanewede/Neuenkirchen, der an diesem Samstag um 19.30 Uhr in der Halle Am Sportplatz beginnt.

Drei Teams müssen absteigen

Das mag überraschen, wenn man bedenkt, dass sein Team als Tabellenzehnter (20:28 Punkte) mit einem Sieg über den Elften (19:29), sicherstellen kann, dass es die Saison nicht auf einem der letzten drei Ränge beendet. Das wäre ein großer Schritt in Richtung Ligaverbleib. Da der VfL Fredenbeck in der 3. Liga Nord als Absteiger feststeht und in die Nordseeliga der Neerstedter eingegliedert wird, müssen drei Teams diese verlassen. Es könnten sogar vier werden, wenn der OHV Aurich in der 3. Liga West den Klassenerhalt nicht schafft.

TVN-Trainer Björn Wolken lobt sein Team

„Wir haben auf jeden Fall eine gute Saison gespielt“, erklärt Wolken seine Gelassenheit. „Es hat doch niemand prophezeit, dass wir 20 Punkte holen. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Team damit zwei Spieltage vor dem Saisonende noch absteigen kann.“ Außerdem bleibt seiner Mannschaft am 5. Mai ja noch die Chance, bei der SG Bremen/Hastedt „etwas zu ziehen“. Der Druck, findet Wolken deshalb, „ist für Schwanewede viel größer.“ Die Gäste haben, wenn sie verlieren, keine Gelegenheit mehr, den TVN in der Tabelle zu überholen.

TV Neerstedt setzt auch auf seine Fans

Wolkens Zuversicht begründet sich auch in der Form seiner Spieler, die zuletzt trotz eines 20:24 gegen den Tabellenzweiten VfL Edewecht überzeugt haben. „Wenn wir wieder so spielen, gewinnen wir“, sagt der TVN-Trainer, dem nur Eike Kolpack und Julian Hoffmann fehlen. Wolken ist zudem überzeugt, dass die TVN-Fans für den moralischen Rückenwind, den sein Team brauchen kann, sorgen werden. „Die Halle wird voll“, bestätigt er. „Das ist ein Heimspiel, das ist auch ein Vorteil für uns.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN