Handball-Verbandsliga HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hofft auf das Wunder

Von Heinz Quahs

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Jan-Bernd Döhle will mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg noch den Klassenerhalt schaffen. Foto: Rolf TobisJan-Bernd Döhle will mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg noch den Klassenerhalt schaffen. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Handball-Verbandsligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg braucht am Samstag einen Sieg bei Tura Marienhafe. Die HSG hatte zuletzt eine Pechsträhne. Doch die Mannschaft von Andreas Müller hat sich noch nicht aufgegeben.

Es war bis jetzt kein guter Monat für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, so viel kann man sagen. Der Handball-Verbandsligist verlor in acht Tagen dreimal mit einem Tor Unterschied, dazu steht nach dem Abstieg des VfL Fredenbeck aus der 3. Liga fest, dass es mindestens drei Absteiger geben wird – die HSG ist gerade Drittletzter.

Drei Punkte hat die Mannschaft von Andreas Müller Rückstand auf den aktuellen Nicht-Abstiegsplatz, den Tura Marienhafe einnimmt. Am Samstag hat Grüppenbühren/Bookholzberg die große Chance, eine vielleicht wundersame Aufholjagd zu beginnen, denn ab 16.15 Uhr läuft das Team in Marienhafe auf – bei einer Niederlage wäre der Abstieg jedoch praktisch besiegelt.

Marienhafer Siebenmeter-Spezialisten

Das Hinspiel sollte der HSG Mut machen, damals gab es beim 33:32 den einzigen Sieg mit einem Tor in der gesamten Saison. Müller ahnt schon, was sein Team beim Rückspiel erwartet. „Tura wird mit einem robusten Auftreten versuchen, unser Angriffsspiel von Beginn an zu stören, doch sind wir darauf vorbereitet und werden entsprechend dagegen agieren.“ In der Offensive werden die Marienhafer Angreifer häufig versuchen, mit Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen oder Strafwürfe herauszuholen. Darin sind sie so gut wie kein anderer Verbandsligist: Die 142 Siebenmeter, die Marienhafe bisher herausgeholt hat, sind Ligaspitze.

Ohne Buß und Ordemann

Grüppenbühren liegt in dieser Kategorie mit 114 auf Rang drei, aber hat nur knapp 65 Prozent seiner Strafwürfe verwandelt; eine Statistik, die symbolisch steht für den Saisonverlauf. Grüppenbühren/Bookholzberg ist fast für jeden Gegner gefährlich, lässt aber zu viele Chancen aus. „Das spiegelt sich schon in der gesamten Saison wider“, sagt Müller und kritisiert auch die Schwächen in Schlussphase: „Wir spielen eine Halbzeit lang stark und vergeben unsere gute Ausgangslage in der zweiten Hälfte durch zu einfache Fehler.“

In Marienhafe muss der Trainer zwangsläufig umstellen. Stefan Buß und Jan-Niklas Ordemann sind nicht dabei, auch Tobias Sprenger ist angeschlagen. Der Einsatz von Alexander Depperschmidt und Marcel Janorschke ist krankheitsbedingt noch ungewiss.


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