Delmenhorst erwartet TV Langen Jörg Rademacher will sein Team weiter verbessern

Von Klaus Erdmann

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Vorfreude auf das nächste Spiel: Jonte Windels, Niclas Schanthöfer, Fino Oetken und Andre Haake (von links) erwarten am Samtagabgend den TV Langen. Foto: Rolf TobisVorfreude auf das nächste Spiel: Jonte Windels, Niclas Schanthöfer, Fino Oetken und Andre Haake (von links) erwarten am Samtagabgend den TV Langen. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Wer denkt, dass die Handballer der HSG Delmenhorst, die bereits als Meister der Verbandsliga und Aufsteiger in die Oberliga feststehen, einen Gang zurückschalten können, liegt falsch. „Wir wollen uns weiter verbessern“, erklärt Cheftrainer Jörg Rademacher, dessen Mannschaft Samstag (19.15 Uhr) in der Stadionhalle den Tabellenachten TV Langen erwartet.

„Auch, wenn wir Spitzenreiter sind, ist immer noch nicht alles richtig. Wir können uns nicht ausruhen“, erklärt der Coach. Vor einer Woche beispielsweise, beim deutlichen 37:20 über den TuS Sulingen, zeigte sich der Coach mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden. Seine Spieler gingen seiner Meinung nach zu leichtfertig mit guten Möglichkeiten um. In der Nachbetrachtung ging er darauf ein. „Wir haben über die Chancenverwertung und technische Fehler gesprochen“, sagt Rademacher. Man müsse sich anders präsentieren, gerade im Hinblick auf die nächste Saison. Rademacher: „Die Spieler müssen versuchen, sich noch mehr zu konzentrieren. Ich weiß aber auch, dass das schwierig ist.“

Enges Hinspiel

Der Trainer hofft, dass Langen einen „schnelleren Ball“ als Sulingen spielt. „Es ist eine quirlige und schnelle Mannschaft“, beschreibt er den Gegner. Langen könne frei aufspielen und habe nichts zu verlieren. Im Hinspiel, das mit einem 24:22 für die HSG endete, gaben die Delmenhorster lange den Ton an. Doch nach dem 18:11 lief nicht mehr viel zusammen. Langen glich zum 22:22 aus, ehe sich der Tabellenführer doch noch beide Punkte sicherte. „In Langen sind wir etwas eingebrochen“, erinnert sich Jörg Rademacher, der mit ansehen musste, wie Marcel Behlmer gleich 13 der 22 Treffer des Gastgebers erzielte. Aktuell stehen bei Behlmer 167 Tore (Schnitt 8,35) zu Buche.

Weitere Neuzugänge im Gespräch

Mit einem erneuten Einbruch der HSG ist Samstagabend nicht zu rechnen. Der Favorit geht selbstbewusst an den Start. 19 Siege in Serie und 22:0 Heimpunkte haben daran großen Anteil. Wie bereits gegen Sulingen wird Dominik Ludwig (Schulterverletzung) geschont. Ob Stefan Timmermann nach verletzungsbedingter Pause wieder dabei ist, entscheidet sich kurzfristig. Philipp Freese, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, steht wieder zur Verfügung. Hinsichtlich der nächsten Spielzeit befindet sich der Titelträger auf der Suche nach ein, zwei Ergänzungsspielern. „Wir sind in Gesprächen. Aber bis zu einer Entscheidung wird es noch zwei, drei Woche dauern“, sagt Rademacher.


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