Bezirksmeisterschaft Schüler 2018 Tischtennisteam des VfL Stenum will positiv überraschen

Von Andreas Giehl

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Tritt mit dem Schülerteam des VfL Stenum bei der Bezirksmannschaftsmeisterschaft 2018 in Jaderberg an: Moritz Gediga. Foto: Rolf TobisTritt mit dem Schülerteam des VfL Stenum bei der Bezirksmannschaftsmeisterschaft 2018 in Jaderberg an: Moritz Gediga. Foto: Rolf Tobis

Stenum. Das Schülerteam des VfL Stenum geht als Außenseiter in die Bezirksmannschaftsmeisterschaft 2018, die an diesem Samstag in Jaderberg ausgetragen wird. Dort möchte es für eine Überraschung sorgen.

An diesem Sonnabend wartet am Ende der Tischtennissaison auf die Schüler-Mannschaft des VfL Stenum noch einmal ein Höhepunkt. Nachdem sich der VfL-Nachwuchs ungeschlagen die Meisterschaft in der Schüler-Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst gesichert hatte, darf er ab 9.30 Uhr bei den Bezirksmannschaftsmeisterschaften in Jaderberg starten. Dort wollen die Schützlinge von Trainer Dennis Stelljes ihre Rolle als Außenseiter im Feld bestmöglich wahrnehmen.

Acht mögliche Gegner für VfL Stenum

Die Kreisliga-Meisterschaft haben sich die Stenumer mit 13:1 Punkten knapp vor dem TuS Hasbergen (12:2) gesichert. Den Punkt gaben die Stenumer Ole Günther, Heinke Lange, Fynn Munderloh, Marco Moorschlatt, Bente Busch und Garmila Ginwert gegen die TTG Lemwerder-Warfleth ab. Bei den Bezirkstitelkämpfen, für die sich acht weitere Staffelsieger aus dem Raum Weser-Ems qualifiziert haben, warten harte Brocken auf den VfL. Außer ihm treten dort der Elsflether TB, SV Wissingen, Hundsmühler TV, MTV Jever, BW Borssum, GVO Oldenburg, SV Nortmoor, SV Warsingsfehn, SuS Rechtsupweg und DJK Bösel an. Die Stenumer, die bei der Bezirkspokalendrunde ersatzgeschwächt den vierten und damit letzten Rang belegen konnten, hoffen, dass sie in Jaderberg besser abschneiden.

VfL Stenum tritt mit starkem Quartett an

„Für die Bezirksmannschaftsmeisterschaften wurde schon in den letzten Jahren viel geworben. Aufgrund der sehr starken Konkurrenz dort hat es zuletzt weder für uns, noch für eine andere Mannschaft aus der Spielgemeinschaft Oldenburg-Land/Delmenhorst Sinn gemacht, dort ein Team anzumelden“, verrät VfL-Coach Dennis Stelljes. Zu groß erschien offensichtlich die Gefahr, dort lediglich „nur“ einen Trainingseffekt mitzunehmen. Im Jahr 2018 sind die Stelljes-Schützling jedoch in der glücklichen Situation, ihre Meistermannschaft mit Moritz Gediga und Bastian Rang aus der ersten Jungen-Mannschaft verstärken zu können. Dadurch verfügt der VfL nicht nur über sehr gute Spitzenspieler, er ist zudem auch auf den hinteren Positionen drei und vier stark besetzt. In der Halle an der Jaderstraße 10 werden am Samstag Heinke Lange und Marco Moorschlatt das Stenumer Quartett vervollständigen.

Jever und Rechtupweg gelten als große Favoriten

Für Stelljes gehen zwei Teams als erste Anwärter auf den Bezirksmeistertitel in das Turnier. „Die Topfavoriten werden wahrscheinlich aus Jever und Rechtsupweg kommen. Hier besteht für unsere Jungs die Möglichkeit, sich mit starken Akteuren aus der Niedersachsenliga zu messen“, sagt er. Und fügt hinzu: „Ich hätte aber nichts dagegen, wenn wir denen in der Vorrunde vielleicht aus dem Weg gehen könnten.“ Diese wird in drei Dreiergruppen im Modus „jeder gegen jeden“ gespielt. Die Gruppensieger qualifizieren sich für die Finalrunde, in der der Mannschaftsmeister ermittelt wird. Der wiederum darf später zur Landesmeisterschaft weiterreisen.

VfL stellt persönliche Weiterentwicklung in den Mittelpunkt

Sollte es für den Außenseiter aus Stenum nicht so weit gehen – kein Problem. Ihm bleiben genug andere Ziele. So besteht beispielsweise die Möglichkeit auf Revanche gegen mögliche Gegner wie Hundsmühlen oder Nortmoor, gegen die man in der Bezirkspokalendrunde den Kürzeren gezogen hatte. Nach Stelljes’ Meinung wäre auch jedes andere Los gegen unbekannte Teams wie GVO, Warsingsfehn, Borssum oder Bösel interessant. Die Partien bieten den Reiz, sich mit neuen Gegnern mit unterschiedlicher Spielweise zu messen. Eine gute Gelegenheit, die persönliche Weiterentwicklung „anzukurbeln“. Um am Turniertag alle Vorgaben bestmöglich umzusetzen, hat das VfL-Team unter Woche in kleinen Gruppen im Training noch Extraschichten gefahren. In der Hoffnung, sich beim letzten Auftritt vor der Sommerpause auf der „großen Bühne“ im Bezirk mit dem einen oder anderen Erfolgserlebnis zu verabschieden.


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