Fußball-Bezirksliga VfL Wildeshausen enttäuscht offensiv

Von Daniel Niebuhr

Jannik Wallner, Michael Eberle und der VfL Wildeshausen kamen gegen den FC Rastede nicht über ein Remis hinaus. Foto: Daniel NiebuhrJannik Wallner, Michael Eberle und der VfL Wildeshausen kamen gegen den FC Rastede nicht über ein Remis hinaus. Foto: Daniel Niebuhr

Wildeshausen. Nach dem 1:1 gegen den FC Rastede hadert Trainer Marcel Bragula mit der Leistung seines VfL Wildeshausen. Die Bezirksliga-Fußballer aus der Kreisstadt zeigen „keinen Spaß am Fußball“.

Borussia Dortmund hat am Sonntagnachmittag gegen Schalke 04 mit 0:2 verloren, und vielleicht sprach auch ein wenig der Ärger darüber aus BVB-Fan Marcel Bragula. Der Trainer des VfL Wildeshausen klang nach dem 1:1 (0:1) gegen den FC Rastede jedenfalls überraschend düster dafür, dass seine Mannschaft in der Fußball-Bezirksliga immer noch Dritter ist. „Man kann es schon Krise nennen. Von der Form der Hinrunde ist nichts mehr übrig“, polterte der Coach und präzisierte: „Unser Spiel nach vorne ist gar nichts, da sehe ich keine Lust am Fußball.“

Eine gewisse Frustration kann man durchaus verstehen. Von fünf Heimspielen 2018 hat der Herbstmeister nur eines gewonnen, die einstige Festung Krandelstadion war lange nicht mehr so leicht zu erschüttern wie aktuell. Rastede reichte eine Torchance, um mit einem Punkt nach Hause zu fahren. Tobias Büsing staubte in der 45. Minute nach einem abgeprallten Schuss zur Gäste-Führung ab. Die Wildeshauser waren danach überlegen, quälten sich aber zu ihren wenigen Chancen. Das 1:1 erzielte dann Rene Tramitzke mit seinem 17. Saisontor, vorbereitet von den beiden Einwechselspielern Kevin Kari und Ole Willms. „Ich will jetzt nicht zu sehr drauf knüppeln, aber mir war das zu wenig“, sagte Bragula.