Aufholjagd kommt zu spät HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verliert in Sulingen

Von Heinz Quahs

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Sechs Tore: Werner Dörgeloh (rechts) war erfolgreichster Werfer von Grüppenbühren/Bookholzberg. Archivfoto: Rolf TobisSechs Tore: Werner Dörgeloh (rechts) war erfolgreichster Werfer von Grüppenbühren/Bookholzberg. Archivfoto: Rolf Tobis

Sulingen. Sie führten in beiden Hälften deutlich, sie zeigten in der Schlussphase eine tolle Aufholjagd, doch der starke Endspurt kam zu spät: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat im Aufsteigerduell der Handball-Verbandsliga beim TuS Sulingen eine ärgerliche 30:31 (15:14)-Niederlage kassiert.

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bleibt damit vor dem Nachholspiel am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen den VfL Fredenbeck II Drittletzter; ein Tabellenplatz, der wahrscheinlich den Abstieg bedeuten würde. HSG-Trainer Andreas Müller war nach Spielende enttäuscht: „Ein Sieg war auf jeden Fall drin. Leider haben wir unsere Führungen leichtfertig verspielt.“

Dabei kam die Landkreis-HSG sehr gut ins Spiel. Im Angriff spielten die Gäste ihre Konzepte aus und nutzten ihre Chancen konsequent zu Toren. Gleichzeitig zeigte sich die 5:1-Deckung mit dem Vorgezogenen Stefan Buß aggressiv und störte den Spielaufbau der Hausherren recht frühzeitig. Das führte zu vielen Ballgewinnen für die Gäste, die nach zehn Minuten mit 7:3 führten. Doch danach wollten die Gäste zu schnell zu viel, weshalb es gleich mehrere technische Fehler im Spielaufbau und auch Fehlwürfe im Abschluss gab. Die Folge: Nach 20 Minuten hatte der TuS Sulingen zum 9:9 ausgeglichen.

Grüppenbühren/Bookholzberg leistet sich viele Fehler

Nach der Pause setzten sich die Gäste wieder ab, erst auf 17:14 (33.), später auf 21:19 (41.). Doch dann schlugen die Momente von Sulingens kaum zu bremensenden Goalgetter Jan Mohrmann, der nach dem Wechsel sieben seiner insgesamt neun Tore warf. Weil sich gleichzeitig Grüppenbühren/Bookholzberg etliche technische Fehler leistete, zog Sulingen über 24:21 (49.) auf 30:26 (55.) davon.

Mit einer offenen Deckung in den letzten Minuten kämpfte sich die HSG noch wieder auf 30:31 heran – und hatte 15 Sekunden vor Schluss noch einen finalen Spielzug. Weil der HSG-Angriff aber die falsche Entscheidung traf, stand HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Ende mit leeren Händen da. „Am Ende fehlte auch das Quentschen Glück“, haderte Andreas Müller.


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