Fußball-Bezirksliga VfL Wildeshausen denkt schon an nächste Saison

Von Frederik Böckmann

Trickreich, torgefährlich und schnell: Wildeshausens Michael Eberle (links) war in der Schlussphase gegen Brake ein Aktivposten. Foto: TobisTrickreich, torgefährlich und schnell: Wildeshausens Michael Eberle (links) war in der Schlussphase gegen Brake ein Aktivposten. Foto: Tobis

Wildeshausen. Nach dem wahrscheinlichen Aus im Titelrennen der Fußball-Bezirksliga befindet sich der VfL Wildeshausen schon im Planungsmodus für die kommende Saison. Das Heimspiel gegen den FC Rastede können die Krandel-Kicker locker angehen.

Frei aufspielen kann und will der VfL Wildeshausen am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Rastede. Denn das Titelrennen hat Trainer Marcel Bragula nach der emotionalen 2:3-Niederlage gegen den SV Brake abgehakt und befasst sich schon ein wenig mit der kommenden Saison. „Es werden sicherlich jetzt einige Akteure mehr Spielzeit bekommen, die vorher etwas hintendran waren. Da können wir vielleicht auch schon ein wenig ausprobieren.“ Zu sehr großen Umbaumaßnahmen wird es allerdings nicht kommen können, denn im Kader der Krandel-Kicker gibt es zur Zeit wenig einsetzbare Spieler. So fällt jetzt Sascha Görke aus, der gegen Brake unberechtigterweise seine fünfte Gelbe Karte erhalten hatte.

Beim Thema Kader hat sich Bragula in den vergangenen Wochen und Monaten schon selbst öfter „hinterfragt, ob wir dort alles richtig gemacht haben. Wir werden jeden Stein umdrehen und abklopfen.“ Zum einen fehlt es dem VfL-I-Kader klar an der Breite, zum anderen fehle es dem ein oder anderen Spieler auch an der richtigen Mentalität, klagt Bragula. Das betreffe aber nicht nur seinen Kader, sondern auch den Unterbau. „Wir brauchen beim VfL Spieler, die mit Herzblut dabei sind“, sagt der Coach, der nach seinem Schubser gegen einen Braker inklusive Roter Karte eine Geldstrafe zahlen musste. „Das darf mir natürlich nicht passieren“, entschuldigte sich Bragula.