Hockey-Oberliga HC Delmenhorst mit mäßiger Vorbereitung im Abstiegskampf

Von Klaus Erdmann

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Fortsetzung der Oberliga-Feldrunde: Der HCD (blaue Trikots) erwartet am Sonntag den Tabellendritten Hannover 78 II. Foto: Rolf TobisFortsetzung der Oberliga-Feldrunde: Der HCD (blaue Trikots) erwartet am Sonntag den Tabellendritten Hannover 78 II. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Der zweite Teil der Feldsaison beginnt für die Hockey-Herren des HC Delmenhorst am Sonntag. Trainer Christian Bremer nimmt die Mannschaft in die Pflicht.

„Wenn die Spieler nicht so arbeiten, wie ich es ihnen erklärt habe, ist der Klassenerhalt wohl nicht zu schaffen.“ Christian Bremer, Trainer der Herren des Hockey-Clubs Delmenhorst, wählt klare Worte, wenn man ihn zum Stand der Dinge befragt. Mit dem Spiel gegen Hannover 78 II, das am Sonntag um 15 Uhr an der Lethestraße beginnt, setzt der HCD die Oberliga-Feldrunde 2017/18 fort.

Nach sechs Spielen, die im August und September stattfanden, belegt das Team mit drei Punkten den achten und letzten Platz. Wie viele Mannschaften absteigen müssen, steht noch nicht fest.

Bremer steht auch in Diensten des Bremer Hockeyclubs (BHC). Aus diesem Grund kann er beim HCD zwar Trainingseinheiten leiten, nicht aber die Mannschaft bei Spielen coachen. Diese Aufgabe übernimmt Rene Pawelski, der seit einigen Wochen auch als stellvertretender Vorsitzender Erwachsenenhockey fungiert. „Rene ist bei jedem Training dabei. Er umtriebig und akribisch“, lobt Bremer.

Ungleich weniger zufrieden ist er, der sich jüngst mit Jugendmannschaften des BHC drei Wochen lang in Chile aufhielt und sich sehr beeindruckt zeigt, mit der Trainingsbeteiligung. Diese sei „nicht so gut“ und somit falle das Fazit vor der Fortsetzung der Punktspiele „durchwachsen“ aus. „Der Klassenerhalt ist definitiv machbar, aber es ist mehr Eigeninitiative erforderlich. Die fehlt aktuell. Wenn die Vorbereitung so weiter läuft, bekommt die Mannschaft große Schwierigkeiten. Es muss mehr von den Spielern kommen“, erklärt Bremer mit Nachdruck.

Das Aufgebot umfasse 16 Spieler („Das ist ein sehr enger Kader“), aber beim Training seien in den letzten Wochen wiederholt nur „sieben, acht Leute“ gewesen. Dabei sei es wichtig, dass das Team, das sich im taktischen Bereich verbessern müsse, als Gemeinschaft auftrete.


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