Handball-Verbandsliga Männer HSG Delmenhorst gastiert beim TvdH Oldenburg

Von Klaus Erdmann

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Nächste Station Oldenburg: Philipp Freese (am Ball) und die HSG Delmenhorst gastieren an diesem Freitag beim TvdH. Foto: Rolf TobisNächste Station Oldenburg: Philipp Freese (am Ball) und die HSG Delmenhorst gastieren an diesem Freitag beim TvdH. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die HSG Delmenhorst, Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga der Männer, ist bereits an diesem Freitag auswärts gefordert. Ihr Spiel beim Tabellensechsten TvdH Oldenburg beginnt um 20.30 Uhr in der Halle am Brandsweg.

Nachdem die HSG Delmenhorst mit dem 37:19 gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg die Rückkehr in die Handball-Oberliga unter Dach und Fach gebracht hatte, soll an diesem Freitag das zweite von drei Zielen erreicht werden: der Titelgewinn. Bereits im Falle eines Unentschiedens beim TvdH Oldenburg stünde der Verbandsligist als Meister der Saison 2017/18 fest. Die Begegnung wird um 20.30 Uhr in der Halle am Brandsweg (Stadtteil Eversten) angepfiffen.

HSG-Trainer Jörg Rademacher lobt Entwicklung der Mannschaft

Nach dem Nachbarschaftsderby gegen Grüppenbühren/Bookholzberg zeigte sich der Delmenhorster Trainer Jörg Rademacher nicht nur aufgrund des deutlichen Erfolges zufrieden: „Die Mannschaft hat sich, wenn es beispielsweise um das Spielkonzept geht, weiter entwickelt. Sie hat dafür gearbeitet, dass sie Woche für Woche auf Platz eins steht.“

Der gastgebende Turnverein vor dem Haarentor nimmt Rang sechs ein. Die Oldenburger melden 23:19 Punkte und beendeten fünf der neun Heimspiele als Sieger. In den letzten drei Spielen vor eigenem Anhang kassierte das Team knappe Niederlagen: 28:29 gegen TuS Haren, 27:29 gegen HSG Barnstorf/Diepholz II und 27:28 gegen TSG Hatten-Sandkrug. Mit 601 Toren stellt der TvdH nach den Delmenhorstern (661) und Tura Marienhafe (607) die drittbeste Offensive der Verbandsliga.

HSG will noch fünfmal gewinnen

Der Tabellenführer entschied die erste Partie mit 29:24 zu seinen Gunsten. Alles andere als ein Sieg im heutigen Rückspiel wäre eine Überraschung. Nach 17 Siegen in Serie verfügt Delmenhorst über eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Rademacher: „Die Mannschaft hat sich ihre Sicherheit über einen längeren Zeitraum aufgebaut. Diese Sicherheit möchte ich mit rübernehmen“. Zweifelsohne eine Stärke, die in der Oberliga hilfreich ist.

Zunächst einmal steht aber der Verbandsliga-Alltag beim Aufsteiger, der auf Stefan Timmermann verzichtet, damit dieser seine Verletzung ausheilen kann, auf dem Plan. Und das dritte Ziel: Die HSG will auch die restlichen fünf Spiele gewinnen, um dann mit lediglich drei Minuspunkten die Ziellinie zu überqueren.


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