Fußball-Kreispokal SV Atlas II und VfR Wardenburg im Halbfinale

Von Andreas Bahlmann

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Hielt seine Mannschaft zunächst im Spiel: Atlas-II-Torwart Philpp-Rene zeigte zwei starke Paraden. Foto: RTHielt seine Mannschaft zunächst im Spiel: Atlas-II-Torwart Philpp-Rene zeigte zwei starke Paraden. Foto: RT

Delmenhorst. Der SV Atlas Delmenhorst II (3:0 gegen den TV Jahn Delmenhorst) und der VfR Wardenburg (3:0 beim TSV Ganderkesee) haben sich für das Halbfinale des Fußball-Kreispokals qualifiziert. Dort trifft der SVA am 17. April (Dienstag, 18.30 Uhr) auf TSV Ippener, während der VfR am 25. April (Mittwoch, 19.30 Uhr) den TuS Heidkrug empfängt.

SV Atlas II - TV Jahn 3:0. Raphael Ruberg (29.), Simon Puklicz (36.) und Duc-Hieu Nguyen (58.) erzielten die Treffer für die Gastgeber. „Wir hatten zu Anfang Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Aber das 1:0 hat uns gut getan und auf die richtige Fährte geführt“, äußerten sich die SVA-Trainer Sven Schlundt und Steven Herrmann zufrieden. Mit zwei starken Paraden gegen Distanzschüsse von Dennis Geiger und Ricardo Meyer hielt Atlas-Torwart Philipp-René Pollmann die Null fest. Der Führungstreffer für den SVA fiel dann wie aus dem Nichts. Die Jahner waren angezählt und Atlas legte einige Minuten später das 2:0 nach. Das zweite Gegentor zog dem TV Jahn den Stöpsel und in der zweiten Halbzeit spielte der SV Atlas das Spiel routiniert und abgeklärt zu Ende. Jahn-Trainer Arend Arends erkannte fair die verdiente Niederlage an: „Atlas hat das in der zweiten Halbzeit sauber runtergespielt. Wir hätten nur in den ersten 20 Minuten was bewirken können.“

TSV Ganderkesee - VfR Wardenburg 0:3. Ganderkesee spielte eine desolate erste Halbzeit. Der VfR-Spieler gingen von Anfang an hoch motiviert in die Partie und ließen den TSV mit ihrem Kampf- und Einsatzwillen überhaupt nicht zum Zug kommen. Ganderkesee ließ sich fast widerstandslos den Schneid abkaufen und konnte in der ersten Halbzeit froh sein, nicht noch mehr Gegentreffer als die zwei Tore durch Patrick Janzen (14.) und Stefan Vogelsang (26.) kassiert zu haben. Nach der Pause präsentierte sich der TSV von seiner besseren Seite und drängte mit aller Macht auf den Anschlusstreffer. Das Wardenburger Bollwerk war in diesem Spiel aber einfach nicht zu knacken, trotz einiger sehr guter Chancen für Ganderkesee. In der hitzigen Schlussphase sah Wardenburgs Sven Hörnlein wegen Foulspiels erst die Gelb-Rote Karte (90.), dann setzte Kolja Schrinner für die Gäste den Deckel auf die Partie – 3:0 (90.+3). VfR-Trainer Sören Heeren war stolz auf die Vorstellung seiner Mannschaft: „Das war bärenstark von uns.“


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