Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II nach zwei Niederlagen abgestiegen

Von Andreas Giehl

Absteiger in die Landesliga: Dietmar Scherf und der TV Hude II. Foto: Rolf TobisAbsteiger in die Landesliga: Dietmar Scherf und der TV Hude II. Foto: Rolf Tobis

Hude. Für den TV Hude II ist das letzte Licht im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga erloschen. Hude verlor am Wochenende seine zwei Schicksalsspiele gegen die Spielvereinigung Oldendorf (4:9) und TuS Lutten (2:9). Die letzte Chance ist damit verspielt.

Für Hudes Zweite geht es demzufolge in der kommenden Saison in der Landesliga Weser-Ems weiter. Die Truppe von Frontmann Marc Engels trifft am letzten Spieltag zwar noch auf das Schlusslicht TuS Sande, kann aber mit 10:28 Punkten selbst bei einem Sieg den Relegationsplatz nicht mehr erreichen.

Engels hatte vor dem Doppelspieltag gehofft, sein Team würde auf den letzten Drücker vielleicht doch noch irgendwie die Kurve bekommen. Von diesem Gedanken musste sich er und die Kameraden im Heimspiel gegen Oldendorf, einen von zwei direkten Konkurrenten auf den Relegationsrang, früh verabschieden. Mit dem kurzfristigen Ausfall von Stammspieler Alexander Hilfer aus beruflichen Gründen sanken die Chancen des TVH bereits vor dem ersten Ballwechsel massiv.

Knappe Spiele gegen Oldendorf, chancenlos in Lutten

„Wir haben kämpferisch alles gegeben. Aber Oldendorf ist halt eine richtig gute Mannschaft. Leider sind dazu heute die knappen Spiele alle gegen uns gelaufen“, haderte Engels. Somit war das Sonntagsspiel beim Anwärter auf die Vizemeisterschaft, den TuS Lutten, praktisch schon bedeutungslos. Denn gegen diesen Gegner der Topkategorie hingen die Trauben ohnehin ganz weit oben. Mit dem Ausfall von diesmal sogar zwei Stammspielern war dann jeglicher Optimismus beim TVH dahin.

„Nachträglich ein Dankeschön an unsere Ersatzspieler Andreas Lehmkuhl und Thomas Rohlfs für ihre Bereitschaft zur Hilfe. Da Lutten, um Zweiter zu werden, gewinnen musste, war die Aufgabe für uns superschwer. Der Spielverlauf spiegelt e deutlich wider: Im Endeffekt waren wir chancenlos“, berichtet Marc Engels.

Viele unnötige Punktverluste in der Hinrunde

Allzu groß war die Enttäuschung bei den Huder Spielern über das missratene Wochenende trotzdem nicht. Denn abgestiegen ist man nicht an diesem Doppelspieltag. Die eigentliche Misere begann bereits Mitte der Hinrunde mit einer Reihe von unnötigen Punktverlusten.

Der TV Hude II hat in dieser Saison insgesamt sechsmal 7:9 verloren. So steigt man am Ende eben ab. Jetzt will sich die Truppe gegen Sande wenigstens noch vernünftig aus der Verbandsliga verabschieden. „Wir beginnen jetzt mit dem Neuaufbau in der Landesliga“, sagte Engels.


TV Hude II – Spvg. Oldendorf 4:9

Imig/Scherf – Rothkehl/Kuhnert 9:11, 7:11, 11:9, 5:11; Engels/Ewert – Jürgens/Bietendorf 11:4, 11:7, 12:14, 5:11, 11:9; Stüber/Castiglione – Chrzanowski/Henschen 6:11, 10:12, 9:11; Engels – Rothkehl 11:7, 12:10, 13:15, 11:7; Stüber – Jürgens 11:13, 6:11, 11:4, 8:11; Imig – Henschen 11:4, 9:11, 14:12, 6:11, 11:7; Scherf - Chrzanowski 6:11, 8:11, 11:9, 12:10, 9:11; Castiglione – Bietendorf 4:11, 8:11, 11:8, 9:11; Ewert – Kuhnert 13:11, 8:11, 11:8, 9:11; Engels – Jürgens 8:11, 4:11, 10:12; Stüber – Rothkehl 11:9, 11:3, 11:5; Imig – Chrzanowski 5:11, 9:11, 11:8, 6:11; Scherf – Henschen 11:9, 7:11, 9:11, 11:9, 10:12.

TuS Lutten – TV Hude II 9:2.

Schlicker/Bahns – Engels/Stüber 11:7, 9:11, 11:4, 19:17; Kacerauskas/Vodde – Lehmkuhl/Rohlfs 11:5, 11:6, 11:3; Budde/Sek – Scherf/Castiglione 8:11, 12:10, 11:6, 5:11, 11:9; Schlicker – Stüber 15:17, 11:6, 6:11, 11:3, 13:15; Kacerauskas – Engels 7:11, 11:8, 11:9, 11:5; Vodde – Castiglione 14:12, 11:8, 12:10; Budde – Scherf 11:4, 11:6, 11:8; Sek – Rohlfs 14:12, 11:8, 11:9; Bahns – Lehmkuhl 9:11, 11:9, 11:6, 7:11, 11:7; Schlicker – Engels 11:6, 11:9, 6:11, 8:11, 8:11; Kacerauskas – Stüber 11:6, 11:1, 11:5.