Tischtennis-Oberliga Männer TV Hude verliert letztes Heimspiel gegen Marklohe

Von Andreas Giehl

Verlor sein letztes Oberliga-Heimspiel: der TV Hude um Ryan Farrel. Foto: Rolf TobisVerlor sein letztes Oberliga-Heimspiel: der TV Hude um Ryan Farrel. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Tischtennisspieler vom TV Hude haben in ihr letztes Oberliga-Heimspiel verloren. Sie unterlagen dem SC Marklohe mit 5:9.

Die Tischtennisspieler vom TV Hude haben in ihrem letzten Oberliga-Heimspiel nicht alles umsetzen können, was sie sich vorgenommen hatten. Gegen den SC Marklohe verkauften sie sich laut Mannschaftsführer Felix Lingenau „vernünftig“. Mehr nicht. Deshalb blickte man nach der Partie, die mit 5:9 verloren gegangen war, in enttäuschte Huder Gesichter. Gegen einen nicht in Bestbesetzung angetretenen Gast wäre mehr drin gewesen. Und: Der bereits als Absteiger feststehende TVH hätte nur zu gerne einen Punkt geholt.

„Diese Leistung war nicht das, was für uns für das letzte Heimspiel erhofft haben“, erklärte Hudes Nummer vier, Jonas Schrader. „Wenn wir punkten wollen, müssen wir und nicht Marklohe nach den Doppeln 2:1 führen. Von mir hätte dazu im mittleren Paarkreuz unmissverständlich ein Einzelsieg kommen müssen.“ Dieser blieb Schrader verwehrt. Obwohl gegen einen gesundheitlich angeschlagenen Gästeakteur Thilo Marschke die Tür zumindest offen stand.

SCM-Spieler zeigen gute Leistungen

Schraders Paarkreuzkollege Lingenau, der bei zwei Soloerfolgen kämpferisch zu überzeugen wusste, bemängelte zudem die Leistung seiner Mannen im hinteren Paarkreuz: „Was Finn Oestmann und Pierre Barghorn heute abgeliefert haben, war für die Oberliga zu wenig. Aber darüber werden sich die beiden selbst am meisten ärgern.“ Bei aller Kritik: Man spielt immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Und auf der anderen Seite des Tisches standen in Jan Mudroncek und Dennis Lau zweifellos formstarke Markloher, die exzellent agierten. Selbst in bester Verfassung hätten es die Huder schwer gehabt. Ganz generell hatten die Gäste am Huder Bach sowieso nichts zu verschenken. Sie mussten von dort beide Zähler mitnehmen, um ihre Chance auf den Ligaverbleib zu wahren.

Huder überzeugen auf den Positionen eins bis drei

Womit die Huder dagegen zufrieden sein konnten, waren die Vorstellungen auf den Positionen eins bis drei. Im Spitzenpaarkreuz hatten Ryan Farrell und Florian Henke gegen den früheren Deutschen Schülermeister Niklas Matthias zwar keine Chance, setzten sich dafür aber jeweils in vier Sätzen gegen den „SCM-Einser“ Nikolai Marek durch.

Am kommenden Samstag reist der TV Hude zu seiner letzten Oberligapartie beim TSV Algesdorf. Das Team ist froh, dass die lange und kräftezehrende Saison dann zu Ende geht. Die Sommerpause, gab Jonas Schraders stellvertretend für alle zu, „wird herbeigesehnt“.


Ergebnisse

TV Hude – SC Marklohe 5:9. Farrel/Henke – Matthias/Lau 5:11, 11:8, 11:4, 11:9; Lingenau/Barghorn – Marek/Kamischke 10:12, 11:9, 6:11, 7:11; Schrader/Oestmann – Marschke/Mudroncek 5:11, 6:11, 12:10, 5:11; Schrader/Oestmann – Marschke/Mudroncek 5:11, 6:11, 12:10, 5:11; Farrell – Matthias 8:11, 11:6, 8:11, 8:11; Henke – Marek 5:11, 11:5, 11:4, 14:12; Lingenau – Kamischke 11:9, 11:3, 11:7; Schrader – Marschke 8:11, 11:2, 8:11, 7:11; Barghorn – Lau 7:11, 8:11, 5:11; Oestmann – Mudroncek 10:12, 8:11, 6:11; Farrell – Marek 11:5, 11:9, 9:11, 12:10; Henke – Matthias 3:11, 7:11, 10:12; Lingenau – Marschke 12:10, 9:11, 11:6, 5:11, 11:9; Schrader – Kamischke 12:10, 4:11, 5:11, 6:11; Barghorn – Mudroncek 7:11, 5:11, 5:11.