Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg will befreit aufspielen

Von Richard Schmid

Am Samstag im HSG-Tor: Hiske-Lena Poppe-Jacobi. Foto: Rolf TobisAm Samstag im HSG-Tor: Hiske-Lena Poppe-Jacobi. Foto: Rolf Tobis

Hude. Nach fast vierwöchiger Spielpause greifen die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg in der Oberliga wieder nach Punkten: Am Samstagabend (19 Uhr, Halle am Steinacker in Ganderkesee) erwartet die HSG die SG Friedrichsfehn/Petersfehn.

Gegen den Tabellenzweiten, der vor kurzem den Landespokal gewann, hat die HSG noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gab es nach einer souveränen ersten Spielhälfte einen heftigen Einbruch in der zweiten Halbzeit, als Hude/Falkenburg trotz einer 16:13-Pausenführung eine böse 26:33-Niederlage kassierte.

„Das wird schwer“, ahnt Trainer Dean Schmidt, der auch diesmal wieder einige Ausfälle zu beklagen hat. Karen Tapkenhinrichs fehlt aufgrund von Knieproblemen und wird durch Hiske Poppe-Jacobi ersetzt. Ebenfalls fehlen werden Ashley Butler (Meniskuseinriss) und Kristin Schulze (berufsbedingt). Nach wie vor verletzt ist Svenja Stapoisky. „Die Ausfälle ziehen sich schon durch die gesamte Saison“, klagt Schmidt, der auch diesmal auf Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen muss. „Dennoch können wir, da wir weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben, befreit aufspielen. Wir müssen zu unserem eigenen Spiel finden, dann haben wir eine realistische Chance“, sagt er.