Tischtennis-Oberliga TV Hude vor Heim-Abschied aus der Oberliga

Von Andreas Giehl

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Sonntag gegen Marklohe gefordert: Pierre Barghorn (links) und Felix Lingenau. Foto: Rolf TobisSonntag gegen Marklohe gefordert: Pierre Barghorn (links) und Felix Lingenau. Foto: Rolf Tobis

Hude. Tischtennis-Oberligist TV Hude hofft im letzten Heimspiel auf ein Positiv-Erlebnis gegen den SC Marklohe.

Die Tischtennisspieler des TV Hude schlagen am Samstag (17 Uhr/Halle am Huder Bach) zum letzten Mal in der laufenden Runde vor eigenem Publikum auf – und zum vorerst letzten Mal in der Oberliga. Der Abstieg des Turnvereins ist bei 3:29 Punkten längst besiegelt, auch ein Sieg gegen den SC Marklohe würde daran nichts ändern. Trotzdem will die Mannschaft um Urgestein Felix Lingenau die Fans mit einer guten Abschiedsvorstellung noch einmal verwöhnen.

Die fünfte Liga war für den Club aus dem Klosterort dieses Mal allerdings eindeutig eine Nummer zu groß – wie man im Lager des Außenseiters bereits befürchtet hatte. Der Aufsteiger konnte zu Saisonbeginn in einer extrem starken Oberliga noch gut mithalten. Danach ist von Spieltag für Spieltag der Kontakt zum rettenden Ufer aber immer mehr abgerissen. Die Huder lagen in nahezu jedem Spiel vom QTTR-Wert, der die Stärke der Spieler ausweist, rund 100 Punkte oder mehr hinter ihren Gegnern. Auch deshalb nimmt man die Rückkehr in die Verbandsliga in Hude gelassen hin, am Neustart wird hinter den Kulissen bereits gebastelt.

Erst einmal sehen es Kapitän Felix Lingenau und sein Team aber als Pflicht an, die Saison mit Würde zu beenden. Das jüngste 0:9 beim MTV Jever sei „mit Sicherheit der Tiefpunkt auf unserem langen Weg nach unten“ gewesen, gesteht Lingenau. „Aber ein solches Ergebnis mit zwei Ausfällen und dem ungünstigen Spieltermin am Ostersonntag wollen wir natürlich so nicht stehenlassen.“

Zieht Hude den SC Marklohe mit runter?

Gegen Marklohe will seine Truppe entgegen dem Abwärtstrend endlich wieder das Maximum an Leistung abrufen. Hude kann auch noch massiv in den Abstiegskampf eingreifen, denn die Markloher schweben trotz ihres großen Potenzials in höchster Gefahr. Aktuell steht der Club aus dem Raum Nienburg auf Abstiegs-Relegationsplatz acht – mit schwachen 11:21 Punkten. Auch in Hude rätselt man über die Talfahrt des hoch gehandelten Gegners. „Marklohe ist für mich eigentlich eine super besetzte Mannschaft. Dort wird man mit dem Abschneiden auch nicht zufrieden sein“, sagt Lingenau: „Vielleicht liegt darin unsere kleine Chance, unseren Fans ein offenes Spiel zu präsentieren.“


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