Fussball-Bezirksliga VfL Stenum feiert 7:0-Heimsieg

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Nichts mehr zu machen: Ole Braun, Stürmer des VfL Stenum, erzielt im Heimspiel gegen RW Sande das 5:0. Die gastgebenden Bezirksliga-Fußballer gewannen mit 7:0 (4:0). Foto: Lars PingelNichts mehr zu machen: Ole Braun, Stürmer des VfL Stenum, erzielt im Heimspiel gegen RW Sande das 5:0. Die gastgebenden Bezirksliga-Fußballer gewannen mit 7:0 (4:0). Foto: Lars Pingel

Stenum. Der VfL Stenum hat am Samstag einen Kantersieg gefeiert. Der Fußball-Bezirksligist schoss sich im Heimspiel gegen RW Sande einen 7:0 (4:0)-Erfolg heraus.

Nach jedem Punktspiel treffen sich Spieler, Betreuer und Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum in der Nähe des Mittelkreises zu einer ersten kurzen Besprechung. Das war auch am Samstag nicht anders. Nach der Heimpartie gegen RW Sande sahen sich dabei allerdings zum ersten Mal im Jahr 2018 lauter strahlende Gesichter an. Die Stenumer hatten mit einem 7:0 (4:0) über RW Sande den ersten „Dreier“ im zweiten Saisonteil eingefahren.

VfL-Coach Thomas Baake freut sich über Treffer von Dierk Fischer

Der VfL war schon vor der langen Winterpause in eine Ergebniskrise geraten. Mit dem Erfolg über die Friesländer beendete die Mannschaft  eine Serie von sieben Spielen ohne Sieg, in denen sie nur gegen den TSV Abbehausen (2:2) wenigstens einen Punkt geholt hatte. „Das war so wichtig“, sagte Thomas Baake, Trainer der Stenumer, nachdem er sich aus dem fröhlichen Rudel auf einem Nebenplatz am Kirchweg gelöst hatte. „Die Mannschaft musste mal wieder das Gefühl haben, wie es ist zu gewinnen. Schön, dass sie es dann auch mit einer starken Leistung geschafft hat.“ 

Sollten die Stenumer die Partie gegen den Tabellenletzten wegen des schlechten Laufs mit größerer Nervosität angegangen sein, so fand Dierk Fischer das perfekte Gegenmittel: Er erzielte schon in der ersten Minute das 1:0. „Das Tor freut mich besonders“, erzählte Baake. Fischer, der vor der Saison aus der A-Jugend des TuS Heidkrug zum VfL gekommen war, absolvierte seine erste Partie in der Startelf nach einer Verletzungspause. „Er hat so hart dafür gearbeitet“, lobte Baake.

Stenum führt zur Pause mit 3:0

Nach Fischers Treffer erhöhten Julian Dienstmaier (12.) und Maximilian Klatte (16.) schnell auf 3:0. Das war schon der Pausenstand, weil die klar besseren Stenumer einige Torchancen vergaben. Angesichts von Spielstand und Überlegenheit ließ ab phasenweise die Konzentration etwas nach. „Wir haben sicherlich auch ein paar Minuten etwas nachlässig gespielt“, fand Baake, ohne dass ihn das groß störte. Das lag sicherlich auch daran, dass die Sander mit ihren Freiheiten nichts anfangen konnten. Sie gestalteten das Spiel vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit einigermaßen ausgeglichen. Der in der Pause eingewechselte Kai Dörnaht hätte sogar das 1:3 erzielen müssen, schob den Ball nach einem Konter über die linke Seite aber am leeren Stenumer Tor vorbei (53.).

VfL kombiniert gut

Anschließend bekam der VfL den Zugriff und die Kontrolle zurück, weil er Engagement und Konzentration wieder deutlich steigerte. Das führte dazu, dass er das Geschehen auf dem Platz fortan ganz eindeutig bestimmte. Die Stenumer störten ihre Gäste clever im Spielaufbau, stoppten die Angriffsversuche oft schon im Mittelfeld. Aus den Ballgewinnen machten die VfLer viele geglückte Kombinationen, die die Sander Defensive in große Schwierigkeiten brachten. Ein Lattentrefffer von Fischer (59.) nach einer schlauen Vorlage von Lennart Höpker war das sicht- und weithin hörbare Signal, dass der VfL wieder aufs Gaspedal trat. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kam er zu dem Kantersieg.

Bastian Morche sorgt für endgültige Entscheidung

Keine 120 Sekunden nach dem Knaller ans Gestänge des Sander Tors, zappelte der Ball in dessen Netz. Bastian Morche kam in zentraler Postion umringt von vier Gegenspielern an den Ball, setzte sich durch und traf aus 18 Metern in den linken oberen Winkel (61.).

Die Frage nach dem Sieger war beantwortet. Dass der Sander Anton Winter wegen Meckerns Gelb-Rot erhielt (66.), erleichterte den Stenumern die Sache natürlich trotzdem.

Ole Braun schießt zwei Tore

Der VfL ließ die Zügel nicht Schleifen. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Ole Braun (68., 84., nach starken Kombinationen) und Malte Tönjes, der nach einer Ecke von Dienstmaier per Kopf erfolgreich war (89.), markieten die Tore fünf, sechs und sieben.

Am Ostermontag gastiert Rastede am Kirchweg

Der Stenumer Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können, denn das Team ließ noch einige Möglichkeiten aus. Darüber grübelte auf dem Weg in den Mannschaftskreis aber niemand mehr. Dort begann dann schon die Konzentration auf die nächste Aufgabe. „Wir wollen uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen, sondern am Montag so weitermachen“, sagte Baake mit Blick auf das Heimspiel am 2. April. Ab 15 Uhr trifft seine Mannschaft am Kirchweg auf den Tabellenneunten FC Rastede: „Das wird sicherlich etwas schwieriger.“


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