Fußball-Bezirksliga SV Baris Delmenhorst kommt nicht in Schwung

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Die Bezirksliga-Fußballer des SV Baris Delmenhorst haben beim SV Wilhelmshaven mit 2:7 (1:4) verloren. Foto: Rolf TobisDie Bezirksliga-Fußballer des SV Baris Delmenhorst haben beim SV Wilhelmshaven mit 2:7 (1:4) verloren. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Bezirksliga-Fußballer des SV Baris Delmenhorst kommen im Jahr 2018 nicht in Schwung. Auch das vierte Punktspiel ging verloren. Am Samstag mussten sie beim SV Wilhelmshaven ein 2:7 (1:4) hinnehmen.

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Baris Delmenhorst leiden immer noch unter der dem schlechten Wetter geschuldeten, ungewollt langen Winterpause. „Alles, was uns davor ausgezeichnet hat, ist weg“, haderte ihr Trainer Önder Caki am Samstag nach einer 2:7 (1:4)-Niederlage beim SV Wilhelmshaven. „Uns fehlt immer noch der Rhythmus. Wir haben zwar trainiert, konnten uns aber nicht in Wettbewerbssituationen testen, weil fast alle Trainingsspiele abgesagt wurden.“ Das Resultat: Der Aufsteiger, der nach der 14. Partie der Saison 2017/2018, am 26. November 2017, mit 25 Zählern Vierter war, ist nach der vierten Niederlage in Serie auf Rang zehn abgerutscht. Zwischen dem 3:2 über GVO Oldenburg und der ersten Begegnung 2018 (0:1 beim FC Rastede) hatten fast auf den Tag genau drei Monate gelegen.

Gegentreffer wirft SV Baris aus der Bahn

Die Niederlage in Wilhelmshaven sei verdient gewesen, meinte Caki. Was ihn allerdings ziemlich ärgerte, war, dass es die Gastgeber im Jadestadion nicht sonderlich schwer hatten, ihre Tore zu erzielen, weil die Abwehr seiner Mannschaft nicht funktionierte. „Das ist unser Sorgenkind“, sagte Caki. Der SV Baris durfte auch in seiner starken Phase nicht in die Kategorie „Defensivkünstler“ eingeordnet werden, doch mit dem durch die zurückliegenden Niederlagen geschrumpften Selbstbewusstsein wirken sich die Defensivschwächen deutlicher aus. Auch deshalb sei es schade, dass Devin Iski in der Anfangsphase zwei sehr gute Chancen vergab, Baris in Führung zu bringen, berichtete Caki. Das 0:1 durch Ibrahim Sylla in der zwölften Minute „hat uns dann schon aus der Bahn geworfen“. Dem Treffer sei ein Foul an seinem Mittelfeldspieler Mikael-Can Blümel vorausgegangen, fand der Baris-Trainer. Dennoch nahm er seine Spieler nicht aus der Pflicht: „Das hätten wir trotzdem besser verteidigen können.“

Partie ist nach 47 Minuten entschieden

Die Wilhelmshavener legten nach: Le-Minh Ly (16.) und Sylla (22.) erhöhten auf 3:0. Die Hoffnung, die im Baris-Team nach dem 1:3 von Hussein Al Aimre aufkam (32.), zerstörte Sergej Müller noch vor der Pause (41.). Kurz nach dem Seitenwechsel entschied Florian Janssen die Partie endgültig zu Gunsten des SVW (47.). Sylla (75.) und Müller (79.) erzielten dessen Tore sechs und sieben, ehe Baris-Stürmer Dennis Kuhn (86., Elfmeter) noch leichte Ergebniskosmetik vornahm. Bereits in der 58. Minute hatte SV-Akteur Frank Enoh die Rote Karte gesehen.

SV Baris spielt wieder am 8. April

„Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, erklärte Caki, was seiner Mannschaft derzeit am meisten fehlt und was ihr am besten dabei helfen würde, den Schwung des ersten Saisonteils wiederzufinden. Eine Woche haben die Delmenhorster Zeit, daran zu arbeiten, die erkannten Schwächen abzustellen. Am Sonntag, 8. April, 14 Uhr, empfangen sie den Tabellenvorletzten Eintracht Oldenburg auf Ihrem Platz an der Lerchenstraße.


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