Fußball-Bezirksliga VfL Wildeshausen feiert souveränen Heimsieg

Von Richard Schmid

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Schob sich mit seinem Team wieder auf Tabellenplatz zwei vor: Sebastian Pundsack, Torwart des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen. Foto: Daniel NiebuhrSchob sich mit seinem Team wieder auf Tabellenplatz zwei vor: Sebastian Pundsack, Torwart des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen. Foto: Daniel Niebuhr

Wildeshausen. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen haben am Samstag einen souveränen 3:0 (2:0)-Heimsieg über Frisia Wilhelmshaven gefeiert. Christoph Stolle, Rene Tramitzke und Lukas Schneider erzielten die Tore für die ersatzgeschwächten Gastgeber.

Mit einem in jeder Hinsicht verdienten 3:0 (2:0) schickte der Tabellendritte VfL Wildeshausen den in der Bezirksliga nur einen Platz hinter ihm liegenden Tabellennachbarn WSC Frisia Wilhelmshaven nach Hause – und schob sich so auf Rang zwei nach vorn. „Wir haben in der ersten Halbzeit ein klasse Spiel gezeigt, in der zweiten Halbzeit haben wir das eher rational verwaltet. Immerhin haben wir am Montag ein schweres Auswärtsspiel, da galt es, Kräfte zu schonen“, analysierte VfL-Trainer Marcel Bragula am späten Samstagnachmittag das Heimspiel seines Teams.

Rene Tramitzke köpft das 2:0

Bereits in der 14. Spielminute erzielte Christoph Stolle nach einem sehenswerten Angriff mit einem strammen Schuss in die untere rechte Ecke aus gut 15 Metern das 1:0 für die Gastgeber. Zu diesem frühen Zeitpunkt hatte die Bragula-Elf bereits zwei gute Chancen vergeben. Auch in der Folgezeit zeigte der VfL sehenswerten Angriffsfußball und ließ die allerdings harmlosen Gäste nicht zur Entfaltung kommen. In der 35. Minute fiel dann auch das überfällige 2:0. Rene Tramitzke köpfte nach einer scharf getretenen Ecke unhaltbar für Gästekeeper Sascha Theil den Ball über die Torlinie.

VfL-Trainer Marcel Bragula rundum zufrieden

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel ein wenig. Wildeshausen schaltete deutlich einen Gang zurück, Wilhelmshaven kam ein wenig besser ins Spiel, ohne jedoch daraus Kapital schlagen zu können. Im Gegenteil, die Angriffsbemühungen der Gäste verliefen samt und sonders im Sande. Kurz von Spielende, in der 86. Minute, sorgte schließlich Lukas Schneider mit einem flach geschossenen Freistoß aus halbrechter Position – gut 25 Meter vor dem Tor – für die endgültige Entscheidung. „Das war unser letztes Aufgebot. Mit Tobias Düser und Lukas Schneider mussten wir zwei Spieler reaktivieren, die überhaupt nicht trainiert hatten. Das war wirklich gut was die Jungs gezeigt haben“, zeigte sich Bragula sichtlich erfreut über den Erfolg seines Teams.

Am Ostermontag tritt der VfL in Oldenburg an. Ab 15 Uhr misst er sich auf dem Platz am Dwaschweg mit BW Bümmerstede.


Statistik:

VfL Wildeshausen: Pundsack; Schneider (89. Finger), Düser, Bröcker, Heinrich, Goerke, Eberle (90. +1. Durano), Kupka, Stolle (87. Nitzsche), Tramitzke, Schütte.

Frisia Wilhelmshaven: Theil; Pollmann (65. Wendt), Hansche, Wolken, Müller, Mülder, Henkel, Gruda, Sorg (71. Schmidt), Buchheim, Stresow (80. Heidemann).

Schiedsrichter: Fabian Becker mit seinen Assistenten Marek Hönicke und Mirco Vietor (Oldenburg).

Zuschauer: etwa 130.

Tore: 1:0 Stolle (14.), 2:0 Tramitzke (35.), 3:0 Schneider (86.).

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