Fußball-Oberliga SV Atlas gastiert in Celle und empfängt Vorsfelde

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Zwei Spiele an drei Tagen: Die Oberliga-Fußballer des SV Atlas um Nick Köster (rechts) treten an diesem Samstag bei Eintracht Celle an und empfangen am Ostermontag den SSV Vorsfelde am Stadion an der Düsternortstraße. Foto: Rolf TobisZwei Spiele an drei Tagen: Die Oberliga-Fußballer des SV Atlas um Nick Köster (rechts) treten an diesem Samstag bei Eintracht Celle an und empfangen am Ostermontag den SSV Vorsfelde am Stadion an der Düsternortstraße. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Zwei Spiele an drei Tagen: Die Oberliga-Fußballer des SV Atlas Delmenhorst treten an diesem Samstag bei Eintracht Celle an, am Ostermontag empfangen sie den SSV Vorsfelde im Stadion an der Düsternortstraße.

Die Tabelle der Fußball-Oberliga hat derzeit nur wenig Aussagekraft. Das liegt am schlechten Wetter der vergangenen Monate, das viele Plätze unbespielbar machte und so für viele Absagen sorgte. „Es ist nichts vergleichbar“, findet Jürgen Hahn, Trainer des SV Atlas Delmenhorst, wegen der unterschiedlichen Anzahl an Partien, die die Mannschaften absolviert haben. Er lässt sich daher nicht auf (möglicherweise trügerische) „Was-wäre-wenn-Überlegungen“ ein, sondern fordert einfach volle Konzentration auf die nächste Aufgabe. Das heißt für dieses Wochenende: zunächst auf die Partie am Samstag, 31. März, bei Eintracht Celle (16 Uhr, Platz an der Nienburger Straße) und dann am Ostermontag, 2. April, auf das Heimspiel im Stadion an der Düsternortstraße gegen den SSV Vorsfelde (15 Uhr).

SV Atlas will besser verteidigen

Die Delmenhorster warten auf den ersten Sieg im Jahr 2018. Sie trafen in den drei Partien allerdings auf Konkurrenten, die zu den heißen Anwärtern gehören, auch in einer geradegerückten Tabelle ganz weit vorn zu stehen. Beim TuS Bersenbrück (41 Punkte/21 Spiele) unterlag der SVA mit 1:3, gegen Eintracht Northeim (35/21) erkämpfte er ein 2:2 und am zurückliegenden Wochenende verlor er unglücklich mit 2:4 beim VfL Oldenburg (40/22). „Wir haben letztendlich in der Defensive zu viele Fehler gemacht“, bilanzierte Hahn und verriet damit auch den Schwerpunkt der Trainingseinheiten in der Vorbereitung auf das Osterwochenende. „Wir müssen wieder besser verteidigen“, folgert er: „Dabei müssen alle mitarbeiten, das betrifft nicht nur die Viererkette.“

Trainer Jürgen Hahn fordert höhere Konzentration

Hahn beschreibt seine Erwartungen dann konkreter. Zunächst die an den Einzelnen. „Es fängt damit an, dass ich wach bin, dass ich zweite Bälle bekomme“, sagt er und nimmt das 0:1 im Spiel beim VfL als Beispiel. „Florian Urbainski hält den ersten Schuss, doch den Abpraller kann ein Oldenburger unbehelligt einschieben.“ Als Kollektiv müssten seine Spieler „besser organisiert sein“. Das sei der „Schlüssel“, um in den beiden Begegnungen erfolgreich zu sein.

Auf der anderen Seite hat das Atlas-Team in seinen drei zurückliegenden Partien Positives gezeigt. Als Erstes: Moral und Kampfgeist stimmen. Gegen Northeim und Oldenburg machte es Rückstände wett. „Ich bin mit unserem Offensivspiel zufrieden“, ergänzt Hahn: „Wir kreieren viele Chancen.“

Konkurrenten „auf Augenhöhe“

Der Atlas-Trainer warnt davor, zu glauben, dass die Aufgaben in Celle (14/18) und gegen Vorsfelde (24/20) leichter für sein Team (22/18) leichter zu lösen sind, als die gegen die Spitzenmannschaften. Trotzdem sagt Hahn auch, dass heute und am Montag Partien anstehen, „aus denen wir unbedingt etwas mitnehmen wollen“. Gegen die Konkurrenten „auf Augenhöhe“ werden „Kleinigkeiten entscheiden“, fügt er hinzu – und verweist auf das Hinspiel gegen Celle. Urbainski wehrte beim Stand von 2:1 einen Strafstoß ab, verhinderte so die durchaus mögliche Wende. Mit dem 3:1 fuhr der Aufsteiger dann den ersten Saisonsieg ein.

Hahn erwartet, dass Celle die heutige Partie offensiv ausgerichtet angehen wird. „Die Eintracht hat jetzt zwei Heimspiele. Mit vier bis sechs Punkten ist sie wieder dran.“ Im Heimspiel am Montag müsse seine Mannschaft eine ganz andere Herausforderung lösen, erwartet Hahn. „Die Vorsfelder haben nicht so viel Druck“, erklärt er. „Sie werden auch mit einem Punkt zufrieden sein.“

In welcher Aufstellung Atlas beginnt, wird sich kurzfristig entscheiden. Sicher ist, dass Musa Karli und Marlo Siech ausfallen, auch Sebastian Kmiec (alle verletzt) ist wohl nicht dabei. Kevin Radke ist nach der Roten Karte aus dem Spiel in Oldenburg gesperrt. Zudem sei der Einsatz von gesundheitlich angeschlagenen Akteuren fraglich, erklärte Hahn.

Die Partien in Celle und gegen Vorsfelde sind für die Atlas-Fußballer übrigens der Auftakt für stressreichere Tage. Bis Sonntag, 15. April, stehen auf ihrem Terminplan noch drei weitere Begegnungen.


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