Fußball-Bezirksliga VfL Wildeshausen plagen Personalsorgen

Von Lars Pingel

Tritt erst gegen Frisia Wilhelmshaven und dann bei BW Bümmerstede an: der VfL Wildeshausen um seinen Stürmer Rene Tramitzke. Foto: Richard SchmidTritt erst gegen Frisia Wilhelmshaven und dann bei BW Bümmerstede an: der VfL Wildeshausen um seinen Stürmer Rene Tramitzke. Foto: Richard Schmid

Wildeshausen. Der VfL Wildeshausen tritt am Osterwochenende zweimal in der Fußball-Bezirksliga an. Auch nach zuletzt mäßigen Leistungen will Trainer Marcel Bragula keinen Druck aufbauen.

Die Aufgaben, die seine Mannschaft am Osterwochenende lösen muss, bereiten Marcel Bragula einiges Kopfzerbrechen. „Das ist eine Herausforderung“, sagt der Trainer der Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen angesichts der Spielstärke von Frisia Wilhelmshaven, das heute ab 14.30 Uhr im Krandelstadion des VfL antritt, und BW Bümmerstede, das die Wildeshauser am Montag, 15 Uhr, erwartet. Hinzu kommt, dass Bragula viele Spieler aus seinem Kader verletzt oder privat verhindert fehlen. „Brutal“ nennt er die Personallage vor dem schweren Doppelspieltag.

„Ich kann froh sein, dass die U23 nicht spielt“, sagt der VfL-Trainer. So hat er die Möglichkeit, Spieler aus dem Kreisklassen-Team in den Bezirksliga-Kader aufzunehmen. „Wir müssen eng zusammenrücken“, erklärt Bragula, wie sein Team in den Partien gegen den Tabellenvierten aus Wilhelmshaven und beim Elften in Oldenburg bestehen kann: „Wir müssen da jetzt durch.“

Dass dem VfL, der vor der langen Winterpause viele glänzende Leistungen gezeigt und mit dem SV Brake das Spitzenduo gebildet hatte, etwas holperig in den zweiten Saisonteil gestartet ist (0:1 gegen den SV Wilhelmshaven, 2:2 gegen Eintracht Wiefelstede) bereitet Bragula dagegen weniger Sorgen. „Wir werden keinen Druck auf die Mannschaft ausüben“, sagt er. „Klar, wir sind mit den Ergebnissen und zum Teil mit unserem Spiel nicht zufrieden. Auf der anderen Seite muss man sehen, dass wir vor dieser Saison mit jungen Spielern, von den viele aus der Kreisliga kamen, eine runderneute Mannschaft aufgebaut haben.“ Die habe sich „toll entwickelt“. Die Entwicklung sei aber noch nicht abgeschlossen, dazu gehörten eben auch Phasen, in denen es nicht rund läuft. „Das habe ich vorhergesagt. Man muss die Ruhe bewahren“, fordert Bragula. „Wir sind in der Bezirksliga gut aufgehoben“, merkt der VfL-Trainer an: „Dort wollen wir uns so gut wie möglich präsentieren. Wir stehen ausgezeichnet da.“