Tischtennis-Oberliga Männer TV Hude will den MTV Jever ärgern

Von Andreas Giehl

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Tritt am Ostersonntag beim MTV Jever an: der Oberligist TV Hude um Felix Lingenau. Foto: Rolf TobisTritt am Ostersonntag beim MTV Jever an: der Oberligist TV Hude um Felix Lingenau. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Tischtennisspieler des TV Hude beginnen ihre Abschiedstour aus der Oberliga am Ostersonntag, 1. April 2018. Das als Absteiger feststehende Team tritt beim MTV Jever an.

Für die Tischtennisspieler des Oberligisten TV Hude steht seit einer Woche, nach den Niederlagen bei Torpedo Göttingen (6:9) und Union Salzgitter (1:9), der Abstieg offiziell fest. Trotzdem wollen sich Mannschaftsführer Felix Lingenau und seine Mannschaftskameraden bei ihrer kleinen Abschiedstournee mit den drei noch ausstehenden Partien würdig verabschieden. Am Ostersonntag ab 11 Uhr im Auswärtsspiel beim MTV Jever bekommt der Turnverein die erste Gelegenheit – und möchte sie nutzen.

TVH zieht Motivation aus Hinspiel

In Hude beschäftigt man nach dem feststehenden Abstieg bereits mit der Verbandsliga. Trotzdem sind die Spieler ehrgeizig genug, um weiterhin alles für die Mannschaft und den Club zu geben. „Der Spieltermin am Ostersonntag ist bestimmt nicht optimal. Trotzdem freuen wir uns auf das Derby gegen ,gute Freunde‘ und wollen Jever so weit es geht ärgern“, verspricht Lingenau. Die große Motivation für seine Mannschaft vor dieser Partie bildet dabei die 3:9-Hinspielniederlage in der heimischen Jahnhalle. Die TVH-Sechs strebte damals einen Kampf auf Augenhöhe an. Doch die Jeveraner durchkreuzten diese Pläne schon ganz früh: Sie erwischten die Huder mit einer 5:0-Führung auf dem falschen Fuß. Beim zweiten Aufeinandertreffen wollen Lingenau und Co. vieles besser machen. Vielleicht gelingt das, denn die Huder Doppel harmonierten zuletzt sehr gut. Und die Gäste können das Match sowieso ohne jeglichen Erfolgsdruck locker runterspielen.

Jever schwebt in Abstiegsgefahr

Beim MTV Jever dagegen sieht die Situation ganz anders aus. Dort ist der Druck rund um die Ostertage enorm hoch. Während die Friesländer mit 8:10 Punkten nach der Vorrunde noch in ruhigen Mittelfeldgewässern schwammen, holten sie in ihren bisherigen fünf Partien im Jahr 2018 gerade einmal einen Sieg. Dadurch sind sie mit 10:18 Punkten auf den Abstiegsrelegationsrang acht abgerutscht. Gewinnen sie ihre beide Heimspiele am Ostersamstag gegen den Vorletzten Wolfenbüttel und tags darauf gegen Hude nicht, könnte es für die Jeveraner richtig ungemütlich werden, denn der im Tabellenkeller eigentlich abgeschriebene MTV Wolfenbüttel wittert bei 7:21 Zählern plötzlich wieder Morgenluft.


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