Fußball-Kreisliga Großenkneten und Achternmeer trennen sich mit einem 2:2

Von Andreas Bahlmann

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Die Kreisliga-Partie zwischen dem TSV Großenkneten und dem SV Achternmeer endete am Mittwochabend 2:2. Foto: Lars PingelDie Kreisliga-Partie zwischen dem TSV Großenkneten und dem SV Achternmeer endete am Mittwochabend 2:2. Foto: Lars Pingel

Großenkneten. Am Mittwochabend haben sich die Kreisliga-Fußballer des TSV Großenkneten und des SV Achternmeer mit einem 2:2 getrennt. Der SVA hatte kurzfristig auf sein Heimrecht verzichtet, da auf seinem Platz das Flutlicht defekt ist.

Es lag ausnahmsweise nicht am Wetter. Die Kreisliga-Fußballer des SV Achternmeer verzichteten am Mittwochabend kurzfristig auf ihr Heimrecht und traten auf dem Kunstrasen des TSV Großenkneten an, weil auf der SVA-Anlage das Flutlicht defekt ist. Mit dem 2:2 (0:1) holte das Schlusslicht in dem unerwarteten Auswärtsspiel seinen neunten Punkt der Saison 2017/2018.

Achternmeer hofft weiter auf Ligaverbleib

Das Remis stimmte das Team aus der Gemeinde Wardenburg optimistisch. „Wir schreiben uns nicht ab“, sagte Spielertrainer Robin Hofmann. Die Partie am Ostermontag beim Tabellendritten TuS Heidkrug (14 Uhr) sei ein Bonusspiel. „Danach beginnen die Wochen der Wahrheit.“

Tor von Kevin Kluge ist lange der einzige Höhepunkt

Im TSV-Stadion Am Esch wurden die etwa 60 Zuschauer etwas mehr als eine Stunde lang nicht verwöhnt. Beiden Teams gelang nicht viel, den Spielern unterliefen viele technische Fehler. Klar, dass die Zahl der Torchancen zunächst sehr klein war. Die wurden in der Regel kläglich vergeben. Es gab allerdings auch eine Ausnahme: das 1:0 für den TSV. Kevin Kluge (35.) setzte sich auf der rechten Seite durch, erreichte fast die Torauslinie. Daher rechneten alle mit einer Flanke, doch Kluge schob den Ball aus spitzem Winkel ins Netz (35.).

Rettungsaktion als Weckruf

In der 63. Minute verhinderte SVA-Kapitän Maik Wenzel glänzend das zweite TSV-Tor. Kluge hatte den Achternmeerer Torwart Joshua Niemann mit einem Heber schon überwunden, doch Wenzel erreichte den Ball mit einer Grätsche noch vor der Linie. Diese Aktion war der Weckruf für die Aktiven beider Mannschaften. Plötzlich nahm die Partie Fahrt auf, die Intensität der Zweikämpfe nahm zu. Die Großenkneter und die Achternmeerer erspielten und erkämpften sich Möglichkeiten.

Die Achternmeerer machten sich dann sogar die Tür zum dritten Saisonsieg auf. Wenzel glich zunächst aus (70.). Er verwandelte einen Strafstoß, nachdem Frederik Pannemann mit einem Reflex ein Handspiel unterlaufen war. Wenig später belohnte Robin Johanning die großen Bemühungen der Gäste mit dem 2:1 (79.).

Großenkneten weiter Tabellenachter

Die Großenkneter gaben sich aber nicht geschlagen, setzten in der Schlussphase voll auf Offensive. Dass sich das auszahlte, verdankten sie auch einer unkonzentrierten Aktion des eigentlich sehr starken SVA-Torwarts Niemann. Er spielte einen unglücklichen Fehlpass in die Mitte auf den eingewechselten Ole Hesselmann. Dessen Schuss parierte Niemann noch, aber der ebenfalls von der Ersatzbank aufs Feld gekommene Sven-Ole Hemme drückte den Ball, stark bedrängt von Wenzel, ins Tor und rettete dem TSV so einen Punkt. Der Großenkneter Trainer Klaus Delbanco haderte kurz nach dem Schlusspfiff noch etwas mit dem Gegentreffer zum 1:1. „Ich habe keinen Elfmeter gesehen“, sagte er, „aber uns bringt der Punkt mehr als Achternmeer.“ Seine Mannschaft (26 Zähler) blieb Achter. Der TSV-Trainer betonte aber auch noch, dass das 2:2 den Leistungen der Mannschaften entsprach: „In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten Achtermeer. Daher war das Unentschieden gerecht.“


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