Schachspieler mit vier Titeln Delmenhorster SK räumt bei der Landesmeisterschaft ab

Von Daniel Niebuhr

Der Nachwuchs des Delmenhorster Schachklubs war bei der Landesmeisterschaft erfolgreich. Foto: dpa/Markus ScholzDer Nachwuchs des Delmenhorster Schachklubs war bei der Landesmeisterschaft erfolgreich. Foto: dpa/Markus Scholz

Delmenhorst. Der Delmenhorster Schachklub ist bei der Jugend-Landesmeisterschaft der stärkste Verein. Es gibt vier Titel zu feiern, unter anderem dominieren die Pahl-Brüder die U14.

Der Delmenhorster Schachklub hat die Bremer Landesmeisterschaft als erfolgreichster Verein beendet. In Leeste gewann der DSK vier der zehn Konkurrenzen, und holte sechs weitere Podestplätze.

In der U18 setzte sich Kevin Silber ungeschlagen vor dem punktgleichen Nils-Lennart Heldt von Werder Bremen durch – die Feinwertung entschied zugunsten des Delmenhorsters. Emmilie König gewann das Duell der beiden Mädchen in der Altersklasse gegen Patricia Gsell vom TuS Varrel und wurde ebenfalls Landesmeisterin. In der U16 war Eske Albert das einzige Mädchen, auch sie bekam den Titel zugesprochen.

Sinnhöfer erkämpft Stechen

Die männliche U14 war komplett in Delmenhorster Hand, es gab einen Fünffach-Sieg für den DSK. Erik Pahl stand am Ende vor seinem punktgleichen Bruder Theis ganz oben, beide blieben unbesiegt. Ob das familieninterne Stechen, das es um das DM-Ticket laut Reglement geben müsste, tatsächlich stattfindet, steht noch nicht fest.

Anders ist es in der U12, wo der Varreler Landesmeister Max Weidenhöfer und DSK-Spieler Joshua Sinnhöfer ebenfalls nur von der Feinwertung getrennt wurden – einen Entscheidungskampf um den DM-Teilnehmer soll es noch geben. In der U10 wurde Nikita Hubert Zweiter hinter Niklas Fröhlich vom SK Bremen-West.

Aktuell läuft im Bürgerhaus Bremen-Mahndorf auch die Landesmeisterschaft der Erwachsenen – ohne den Delmenhorster Titelverteidiger Tobias Kügel, aber trotzdem mit guten Chancen für den DSK. Der frischgebackene U18-Champion Kevin Silber und Vizemeister Daniel Margraf liegen aussichtsreich im Rennen.