Handball-Bundesliga A-Jugend Grüppenbühren/Bookholzberg beendet Saison mit Heimspiel

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Beenden die Bundesliga-Saison 2017/2018 mit einem Heimspiel: die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Piet Gerke. Sie empfangen den VfL Potsdam. Foto: Rolf TobisBeenden die Bundesliga-Saison 2017/2018 mit einem Heimspiel: die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Piet Gerke. Sie empfangen den VfL Potsdam. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verabschieden sich an diesem Samstag, 17 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den VfL Potsdam aus der historischen Saison 2017/2018. Zum ersten Mal war eine Mannschaft aus der Handball-Region Oldenburg in dieser Altersklasse in der Bundesliga aufgelaufen.

Die letzten 60 von beim Schlusspfiff dann 1320 historischen Spielminuten bestreiten die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in „ihrer“ Halle am Ammerweg. Als erste Mannschaft dieser Altersklasse aus der Handball-Region Oldenburg waren sie am 9. September 2017 in eine Bundesliga-Saison gestartet ( 36:36 beim TSV Sieverstedt), an diesem Samstag, 24. März 2018, geht diese mit dem Heimspiel gegen den VfL Potsdam zu Ende. „Wir wollen das letzte Spiel natürlich gewinnen“, sagt HSG-Trainer Stefan Buß über die Begegnung, die um 17 Uhr angepfiffen wird.

HSG muss ihre Torchancen konsequent nutzen

Das 22. Bundesligaspiel wird für die HSG – wie alle anderen auch – eine Herausforderung. Sie empfängt den Tabellenzehnten, gegen den sie die erste Partie mit 21:30 verloren hat. „Das ist ein unangenehm zu spielendes Team“, sagt Buß über den VfL. Die Potsdamer sind den HSG-Aktiven körperlich überlegen. Sie wissen ihre Länge und ihre Kraft in der Defensive und der Offensive durchaus gewinnbringend zu nutzen. In der Defensive stellt der Gast seinen Konkurrenten eine gute 6:0-Formation entgegen, hinter der starke Torwarte ihre Arbeit verrichten. „Wir müssen unsere Chancen konsequent nutzen“, erklärt Buß eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die HSG für den ersehnten Erfolg in Frage kommen kann. Wie das geht, hätten seine Spieler im zurückliegenden Heimspiel, dem 26:22 über Empor Rostock gezeigt. Daran müssten sie anknüpfen – genauso wie an die gute spielerische Leistung in der Partie bei der SG Flensburg-Handewitt, in der aber die schwächere Chancenverwertung das Manko war, das die Höhe der 24:35-Niederlage erklärte.

Schwere Aufgabe auch für HSG-Abwehr

Zudem gelte es, „richtig dagegenzuhalten“, sagt Buß. Diese Vorgabe gelte für die Offensive und die Defensive. Auch die HSG-Abwehr muss gegen einen wurfstarken Potsdamer Rückraum eine schwere Aufgabe lösen. Herausragende Angreifer des VfL sind Josip Simic und Moritz Ende, die am vergangenen Wochenende 24 der 36 VfL-Treffer beim Erfolg (36:29) über den TSV Sieverstedt warfen.

„Wir wollen positiv aus der Saison gehen, um uns Schwung für die Relegation zu holen“, nennt Buß ein weiteres Ziel seiner Mannschaft, die in der Abschlusstabelle 2017/18 Letzter werden wird, für den Vergleich mit Potsdam. Denn die HSG wird ab dem 26./27. Mai in der Relegation (weitere Termine: 2./3. und 9./10. Juni) darum kämpfen, in der Spielzeit 2018/2019 wieder 22 Bundesligaspiele bestreiten zu können.


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