Vereine nehmen die Debatte wieder auf Delmenhorster Fußballer wollen zwei Kunstrasenplätze

Von Frederik Böckmann

Die Fußballervereine in Delmenhorst fordern die Politik und Stadtverwaltung auf, zwei Kunstrasenplätze in der Stadt zu bauen. Foto: imago/SportfotodienstDie Fußballervereine in Delmenhorst fordern die Politik und Stadtverwaltung auf, zwei Kunstrasenplätze in der Stadt zu bauen. Foto: imago/Sportfotodienst

Delmenhorst. Exakt ein Jahr lang ruhte zumindest öffentlich die Debatte um einen Kunstrasenplatz in Delmenhorst, jetzt wollen alle zwölf Fußball-Vereine der Stadt die Debatte wieder ins Rollen bringen.

„Wir Fußballer benötigen unbedingt Wetter unabhängige Spiel- und Trainingsmöglichkeiten in der Stadt. Deshalb fordern alle Fußball-Clubs gemeinsam die Stadtverwaltung und Delmenhorster Politik auf, zwei Kunstrasenplätze zu bauen, um den Vereinsfußball langfristig zu sichern“, betonte Jahns Abteilungsleiter Marco Castiglione auf einem Treffen mit fast allen Vereinsvertretern im Vereinsheim des TuS Hasbergen. Dass selbst bei einem relativ milden Winter ein halbes Jahr lang praktisch kaum ein Trainings- und Spielbetrieb möglich gewesen war, sei den Mitgliedern auf Dauer nicht mehr zu vermitteln. „Das drückt auf unsere Seele“, sagte Castiglionie. Das gemeinsame Ziel aller Clubs ist dieses: Im Haushaltplan für 2019 soll das Geld für zwei Kunststoffplätze sichtbar werden.


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