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Fußball-Bezirksliga der Frauen Tabellenführer VfL Stenum patzt beim FC Huntlosen

Von Klaus Erdmann

In der Fußball-Bezirksliga der Frauen hat sich der führende VfL Strenum mit dem 1:3 bei Kellerkind FC Huntlosen einen Patzer erlaubt. Der Tabelensechste VfL Wildeshausen setzte sich gegen die SG Holdorf/Handorf-Langenberg mit 5:2 durch. Foto: Rolf TobisIn der Fußball-Bezirksliga der Frauen hat sich der führende VfL Strenum mit dem 1:3 bei Kellerkind FC Huntlosen einen Patzer erlaubt. Der Tabelensechste VfL Wildeshausen setzte sich gegen die SG Holdorf/Handorf-Langenberg mit 5:2 durch. Foto: Rolf Tobis

Landkreis. In der Fußball-Bezirksliga der Frauen hat sich der führende VfL Stenum mit dem 1:3 bei Kellerkind FC Huntlosen einen Patzer erlaubt. Der Tabelensechste VfL Wildeshausen setzte sich gegen die SG Holdorf/Handorf-Langenberg mit 5:2 durch.

FC Huntlosen – VfL Stenum 3:1 (1:0). Der von personellen Problemen geplagte Gast, der nur zwei Auswechselspielerinnen aufbot, musste die zweite Niederlage quittieren. In der 9. Minute brachte Melanie Witte den FCH, der seinen zweiten Dreier landete und sich vom letzten auf den vorletzten Platz verbesserte, in Führung. Carolin Benkendorf erhöhte auf 2:0 (52.). Nach dem Anschlusstor von Mirja Budde (76.) keimte im Lager des VfL nochmals Hoffnung auf. In der 82. Minute setzte Witte den Schlusspunkt unter das überraschende 3:1.

Zwei individuelle Fehler des VfL führten zu Gegentoren. In der 41. Minute traf Budde mit einem Foulelfmeter den Außenpfosten. „Bei uns ist momentan der Wurm drin“, meinte Trainer Oliver Gerrits, der das gestrige Training absagte, da ihm lediglich sechs Zusagen vorlagen.

Die Stenumerinnen verspüren den von der Konkurrenz ausgeübten Druck nun noch stärker. Zudem fehlt unter anderem Torjägerin Janine Celik (14 Saisontreffer), die sich während der Winterpause das Fußgelenk brach.

VfL Wildeshausen – SG Holdorf/Handorf-Langenberg 5:2 (3:2). Die Gegentore, die in der 4. und 12. Minute durch Lea Winke fielen, erinnerten VfL-Trainer Sven Flachsenberger an das 5:7, das sein Team im Spiel zuvor bei der SG Großenmeer/Bardenfleth kassierte: „Nach zwölf Minuten habe ich an ein Déjà-vu-Erlebnis geglaubt.“ Der VfL sorgte jedoch für die Wende und so reichten fünf Treffer in dieser Partie für ein Erfolgserlebnis.

Mit einer direkt verwandelten Ecke gelang Femke Krumdiek das 1:2 (15.), ehe Lena Behrends nach Krumdiek-Vorarbeit das 2:2 markierte (35.). Drei Minuten später brachte Viktoria Kjukina die Gastgeberinnen nach einem Zuspiel von Grietje Finke in Führung. „Wir sind mit einem guten Gefühl in die Kabine gegangen“, berichtete Flachsenberger.

In Hälfte zwei habe seine Elf das Geschehen komplett im Griff gehabt und guten Fußball gezeigt, so der Coach. Krumdiek (71.) und Rosa Lynn Spille (76.) sorgten für das 5:2. Flachsenberger: „Wir hätten zweistellig gewinnen können.“ Im Hinblick auf das 5:7 bescheinigte er seinen Spielerinnen eine „gelungene Reaktion“. Ziel des VfL sei es, verriet er, 25 Punkte zu erreichen.