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Handball-Regionsoberliga Männer HSG Hude/Falkenburg macht Meisterschaft im Derby perfekt

Von Heinz Quahs

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Hat mit der HSG Hude/Falkenburg vier Spieltage vor dem Saisonende die Meisterschaft in der Regionsoberliga bereits sicher: Lasse Wiosna. Foto: Rolf TobisHat mit der HSG Hude/Falkenburg vier Spieltage vor dem Saisonende die Meisterschaft in der Regionsoberliga bereits sicher: Lasse Wiosna. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Handballer der HSG Hude/Falkenburg können in den verbleibenden vier Spieltagen der Saison 2017/2018 nicht mehr vom ersten Platz der Tabelle der Regionsoberliga verdrängt werden. Das steht nach einem 28:19-Erfolg bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III fest. Der Meister hat mit den Planungen für die Spielzeit 2018/2019 bereits begonnen.

Am frühen Sonntagabend saßen die Handballer der HSG Hude/Falkenburg bestens gelaunt in der Kabine der Sporthalle am Ammerweg in Bookholzberg zusammen. Sie hatten kurz zuvor eine bisher perfekt verlaufenen Saison 2017/2018 vorzeitig gekrönt. Und das mit einem Erfolg in einem Nachbarschaftsduell. Die Mannschaft um ihren Spielertrainer Lars Osterloh hatte mit einem 28:19 (13:9) über die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III den 16. Sieg im 16. Spiel eingefahren – und ging als Meister der Regionsoberliga und Aufsteiger in die dreiwöchige Osterpause. Der Tabellenzweite BTB Oldenburg könnte, wenn die Hude/Falkenburg ihre letzten vier Punktspiele verliert, zwar nach Punkten noch aufschließen, das bliebe aber eine Randnotiz. Denn: Der Spitzenreiter hat die beiden Partien gegen den BTB und damit auch den direkten Vergleich gewonnen. Und dieser ist das Kriterium über die Platzierung von zwei punktgleichen Teams.

Starke Torwarte

In Bookholzberg dauerte es eine Weile, bis die Hude/Falkenburg in den „Meister-Rhythmus“ fand. In der Offensive gab es im Spielaufbau einigen Leerlauf. Wenn es dann doch Chancen gab, wurden vielen vom starken Keeper der Gastgeber, Niels Meier, vereitelt. Auch die Deckungsarbeit der Osterloh-Sieben war in der Anfangsphase nicht überzeugend. Allerdings bügelte ihr ebenfalls herausragender Torwart Sebastian Auffarth viele Fehler mit seinen Paraden aus. In der 24. Minute lag der Spitzenreiter nur mit 10:9 vorn. Dann erhöhte Hude/Falkenburg aber das Tempo, nutzte die Chancen besser und setzte sich bis zur Pause etwas ab (13:9). Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste trotz weiterer kleiner Fehler im Spielaufbau das Geschehen dann eindeutig.

„Kleiner Umbruch“ zur neuen Saison

Hude/Falkenburg hat die Planung für die neue Saison 2018/2019 begonnen. Die ersten Weichen sind bereits gestellt. Lars Osterloh wird weiterhin als Coach tätig sein. „Ich hoffe aber, dass ich dann nur noch an der Seitenlinie stehen muss, auch wenn ein kleiner Umbruch in der Mannschaft stattfinden wird“, sagte er. Jürgen Erdmann wird seine Handballschuhe wohl endgültig an den Nagel hängen. Hinter dem weiteren Einsatz von Lasse Wiosna steht aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen. In Sönke Harfst, der aus dem A-Jugend-Bundesliga-Team der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg wechseln wird, steht der erste Neuzugang auch schon fest. Mit weiteren Spielern stehe er in Kontakt, verriet Osterloh. Er hofft auf baldige Zusagen.

Für die neue Saison hat sich der Aufsteiger schon einiges vorgenommen: „Wir müssen im Angriff unser Tempospiel weiter steigern, und in der Abwehr müssen mehrere Varianten einstudiert werden, um so gegen gegnerische Offensiven auch entsprechend agieren zu können“, bestätigte Osterloh. Er ist allerdings zuversichtlich, dass er mit seinem Team auch in der Landesklasse bestehen kann.


Aufstellungen:

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III: Dellwo, Meyer; Hische 1, Jüchter 1, Menkens, Meyer 1, J. Mielcarek 2, S. Mielcarek 1, Ohlebusch 3/1, Parwanow 1, Rais 3, Schopf 2, Schwab 1, Weete 3.

HSG Hude/Falkenburg: Auffarth, Herden, Quast; Burrell, Düßmann 1, Erdmann 2/2, Karger 2, Osterloh 3, Rose 3, Schultz 7, Sparke, Tuchen 5/1, Wessels 2, Wiosna 3.

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