Ippeners Ex-Coach im Gespräch Chawkat El-Hourani: „Fußball bleibt meine Leidenschaft“

Von Andreas Bahlmann

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Chawkat El-Hourani. Foto: TobisChawkat El-Hourani. Foto: Tobis

Stuhr. Chawkat El-Hourani ist vom Sportgericht vorgesperrt. Der Ex-Trainer des Kreisligisten TSV Ippener steht aber oft als Zuschauer am Platz wie er im Gespräch berichtet.

Nach seinen körperlichen und verbalen Attacken bei der Futsal-Kreismeisterschaft in Sandkrug wurde Chawkat El-Hourani vom NFV-Sportgericht erst einmal vorgesperrt – und trat daraufhin als Trainer beim Fußball-Kreisligisten TSV Ippener zurück. Die Verhandlung vor dem Sportgericht fand noch nicht statt. Doch der 52-jährige Paketdienst-Unternehmer aus Stuhr stellt fest: „Fußball ist und bleibt meine Leidenschaft.“

Herr El-Hourani, Sie sind seit Mitte Januar nicht mehr Trainer des TSV Ippener. Wie geht es Ihnen ohne Fußball?

Es ist schon ein bisschen komisch, aber ganz ehrlich: Ich bin auf der anderen Seite auch ganz froh, mehr Zeit für meine Arbeit zu haben. Ich habe in den vergangenen Wochen viel gearbeitet und in meiner Firma Sachen erledigen können.

Haben Sie noch Kontakt zu ihrem Nachfolger Mohamed Chahrour ?

Mohamed und ich sind miteinander befreundet. Wir treffen uns ungefähr zwei- bis dreimal die Woche, von daher bin ich auch über die Mannschaft auf dem Laufenden.

Sind Sie beim Training noch manchmal dabei?

Nein, das nicht. Außerdem bin ich immer noch vorläufig gesperrt und ich will mir nicht noch zusätzlichen Ärger vor meiner Verhandlung einhandeln.

Aber so ganz ohne Fußball geht’s doch nicht, oder?

Ich bin Fußballer durch und durch und das ist meine Leidenschaft. Ich schaue mir schon alle Freundschaftsspiele meiner alten Mannschaft an. Ich bin da auch ganz ehrlich: Das reine Zusehen fällt mir manchmal ganz schön schwer. Ich stehe aber wirklich nur als Zuschauer an der Linie und mache nichts, auch wenn ich mich schon darüber freue, wenn die Spieler zu mir kommen.

Wie geht es denn bei Ihnen weiter? Hatten Sie nach Ihrem Rücktritt schon neue Angebote vorliegen?

Ich hatte bereits einige Angebote vorliegen, als ich noch als Trainer aktiv war. Aber ich habe erst einmal alles beiseite gelegt. Wie es für mich im Fußball weitergeht, ob überhaupt, das mache ich davon abhängig, wie ich mich nach dem Urteil vor dem Sportgericht fühlen werde. Ich bin wirklich gespannt, wie die Verhandlung für mich laufen wird.


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