Handball-Landesliga VfL Horneburg zu stark für HSG Delmenhorst II

Von Jörg Schröder

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Horneburger Bollwerk: Alexander Usadel (links) und Leonard Klingschat (rechts) stoppen den fünffachen Delmenhorster Torschützen Malte Coors. Foto: Rolf TobisHorneburger Bollwerk: Alexander Usadel (links) und Leonard Klingschat (rechts) stoppen den fünffachen Delmenhorster Torschützen Malte Coors. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Handballer der HSG Delmenhorst II kassieren in der Landesliga eine deutliche Heimpleite gegen den VfL Horneburg und werfen dabei die wenigsten Heimtore seit drei Jahren.

Die Handballer der HSG Delmenhorst II begegnen in der Landesliga Bremen relativ regelmäßig großen Namen der regionalen Szene, dem langjährigen Oberligisten SVGO Bremen zum Beispiel, dem (allerdings gerade kriselnden) Nachfolgeverein des Ex-Bundesligisten TV Grambke.

Am Samstag kam eine weitere erste Mannschaft mit großer Tradition in die Stadionhalle. Der VfL Horneburg nahm in den 2000er Jahren dreimal am DHB-Pokal teil und arbeitet gerade am Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Und zumindest dieses Mal war der Tabellendritte für die Delmenhorster Reserve eine Nummer zu groß. Die HSG verlor mit 24:31 (8:13) und kassierte die fünfte Heimniederlage der Saison, bleibt auf Rang acht aber im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Dass es schwer werden würde, war für Trainer Timo Herrmann schon im Vorfeld absehbar. Zahlreiche Spieler hatten sich vom Training abgemeldet, viele sagten auch für das Spiel ab. So hielt Delmenhorst nur bis zum 7:8 durch den im Sommer zum aktuellen Verbandsliga-Zweiten TSG Hatten-Sandkrug wechselnden Kevin Larisch mit. Doch schon früh schwanden die Kräfte, sodass den Gastgebern in den letzten zehn Minuten vor der Pause nur ein Treffer gelang.

Nach dem 8:13-Halbzeitstand fing sich die HSG direkt zwei weitere Tore ein und kam danach nicht mehr zurück. „Wir haben alles versucht, waren aber letztlich chancenlos“, sagte Herrmann. Nur 24 Heimtore bedeuteten Negativrekord seit dem Wechsel der HSG in den Bremer Verband 2016 und die wenigsten Treffer der Reserve vor eigenem Publikum seit drei Jahren.


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