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Fußball-Bezirksliga SV Tur Abdin Delmenhorst siegt in Unterzahl 1:0

Von Klaus Erdmann

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Torwart Jens Dekarski glänzte für den SV Tur Abdin Delmenhorst beim Sieg in Wilhelmshaven. Foto: Rolf TobisTorwart Jens Dekarski glänzte für den SV Tur Abdin Delmenhorst beim Sieg in Wilhelmshaven. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Der SV Tur Abdin Delmenhorst muss im Fußball-Bezirksligaspiel beim SV Wilhelmshaven eine Stunde lang in Unterzahl spielen und siegt dennoch. Trainer Christian Kaya lobt sein Team nach Erfolg im Jadestadion.

„Wenn man eine Stunde lang in Unterzahl spielt, den entscheidenden Treffer erzielt und den Sieg ins Ziel bringt, dann hat man ihn auch verdient“, erklärte Christian Kaya, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Tur Abdin, nach dem 1:0 (0:0) beim SV Wilhelmshaven. Vor der Leistung seiner Mannschaft könne er nur den Hut ziehen.

Der Aufreger des Spiels ereignete sich in der 30. Minute. Nach einem Zusammenprall, an dem Robin Krey, Torwart und Mannschaftskapitän des SVW, und Abdins Lukas Mutlu, beteiligt waren, entschied Schiedsrichter Peter Labuda (TuS Obenstohe) auf Freistoß für die Platzherren. „Das war in Ordnung“, meinte Kaya. Anschließend sei Mutlu, der zuvor ins Tor gefallen sei, von Krey „zwei-, dreimal ins Netz geschubst“ worden. Daraufhin hätten sich die beiden Spieler „Brust an Brust“ gegenübergestanden. Akteure beider Teams kamen hinzu. Die Situation, so der Abdin-Trainer, sei unübersichtlich gewesen. Danach sah Krey die Gelbe Karte, und Mutlu wurde des Feldes verwiesen. Kaya: „Wenn der Torwart Gelb bekommt, muss Lukas auch Gelb bekommen.“

Starker Keeper Dekaski rettet den Sieg

Der Gast kam vor der Pause zu guten Chancen und erwischte in Abschnitt zwei den besseren Start. Nach Vorarbeit von Johannes Artan gelang Andreas Lorer in der 55. Minute der entscheidende Treffer. Anschließend erarbeiteten sich die Wilhelmshavener einige gute Gelegenheiten, wobei sich Tur Abdins Schlussmann Jens Dekarski als sicherer Rückhalt erwies. „Jens war unser bester Mann“, lobte Kaya.

In der 80. Minute warteten die Delmenhorster, die auf Konter setzten, vergebens auf einen Elfmeterpfiff. „Lorer wurde gefoult“, sagte Kaya. Nach dem Erfolg betonte er, dass sich Wilhelmshaven in der Winterpause deutlich verstärkt habe und mit dem Team der Vorrunde nicht mehr zu vergleichen sei. Seine Spieler so Kaya, seien körperlich sehr präsent gewesen. Sie hätten hervorragend gekämpft, aber auch versucht, spielerisch Lösungen zu finden.


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