Handball-Bundesliga A-Jugend HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verliert in Flensburg

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Im letzten Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison erfolgreichster Werfer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Piet Gerke. Foto: Rolf TobisIm letzten Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison erfolgreichster Werfer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Piet Gerke. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben ihr letztes Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison 2017/2018 verloren. Bei der SG Flensburg-Handewitt mussten sie sich mit 24:35 (12:18) geschlagen geben.

Stefan Buß mochte die Leistung seiner Mannschaft nicht an dem festmachen, was die Anzeigetafel in der Wikinghalle in Flensburg am Samstag anzeigte. „Das Ergebnis spiegelt den Unterschied nicht ganz wider“, sagte der Trainer der A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nach dem letzten Auswärtsauftritt in der Saison 2017/2018. Der geht als 24:35 (12:18)-Niederlage bei der SG Flensburg-Handewitt in die Tabelle ein. „Wenn wir mit vier, fünf Toren verloren hätten, wäre das ein super Ergebnis gewesen“, fand Buß. Das verpasste das Schlusslicht, weil es im Duell mit dem Vierten zu viele klare Chancen vergab.

Fehlwürfe der HSG rächen sich

Buß stieg trotzdem „größtenteils zufrieden“ in den Bus, mit dem die HSG zurück in den Landkreis fuhr. „Das war ein gutes Spiel von unseren Jungs“, erklärte er – eben mit dem einen Manko: der schlechten Trefferquote bei den Möglichkeiten, die oft als „100-prozentig“ bezeichnet werden. Unter anderem vergaben seine Spieler drei von sechs Siebenmetern. „Das darf uns gegen so eine Mannschaft nicht passieren“, erklärte Buß. „Das wird sofort bestraft.“

Flensburgs Torwart Hørdur Trygvason überzeugt

Die HSG erwischte einen guten Start in die Partie, spielte munter mit dem Spitzenteam mit. In der 13. Minute warf ihr Rückraumspieler Kian Krause das 6:6. Dann ließ die Konzentration der HSG-Spieler etwas nach, zudem steigerte sich der gute Flensburger Torwart Hørdur Trygvason (Nationalkeeper der Faröer Inseln). Die Gastgeber, deren erfolgreichste Angreifer Sven Eberlein (6) und Jörn Persson (6/2) waren, setzten sich mit einem 5:0-Lauf innerhalb von fünf Minuten etwas ab. Grüppenbühren/Bookholzberg konterte, Mirko Reuter erzielte das 10:13 (25.).

Anschließend landeten aber zu viele Würfe der HSG-Aktiven nicht im Netz. „Unsere Spielzüge haben funktioniert, die freien Leute wurden gesehen“, lobte Buß. „So haben wir uns Chancen schön herausgespielt, aber diese leider zu oft vergeben.“ Seine Mannschaft musste die Flensburger ziehen lassen, zur Pause lag sie mit 12:18 zurück. In der 42. Minute betrug der Rückstand nach einem Treffer von Rune Bandemer erstmals zehn Tore (16:26). Wesentlich mehr ließ die HSG um ihren besten Torschützen Piet Gerke (5) aber nicht zu.

Grüppenbühren/Bookholzberg beendet Saison in eigener Halle

Am Samstag, 24. März, geht die erste Bundesliga-Saison einer HSG-Mannschaft mit einem Heimspiel zu Ende. Sie trifft ab 17 Uhr auf den VfL Potsdam. „Unsere Leistung stimmt mich optimistisch, dass wir unseren Fans dann noch einmal etwas bieten werden. Wir hoffen natürlich, dass die Halle richtig voll wird.“


Statistik:

SG Flensburg-Handewitt: Trygvason, Jepsen; Fuhlendorf 3, Wiese 4, Halgirsson 2, Mau 2, Eberlein 6, Bandemer 2, Persson 6/2, Nissen 1, Ebeling 3/2, Kepp, Kirschberger.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Kinner, Knop; Krause 2, Latz 3, Lippe 2, Lachs 1, Kügler, Gerke 5, Schultz 1, Reuter 2, Braun 4/2; Kowalzik 2/1, Hennemann, Dehmel 2.

Schiedsrichter: Ansohn, Sekiraca (Berlin).

Zeitstrafen: SG 4 – HSG 6.

Siebenmeter: SG 4/4 – HSG 6/3.

Zuschauer: 120.

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