Schulschach-Landesmeisterschaften 2018 Teams des Delmenhorster Willms-Gymnasiums erfolgreich

Von Lars Pingel

Haben sich für das Bundesfinale 2018 qualifiziert: die Schachteams des Willms-Gymnasiums. Foto: Imago/STPPHaben sich für das Bundesfinale 2018 qualifiziert: die Schachteams des Willms-Gymnasiums. Foto: Imago/STPP

Delmenhorst. Zwei Schachteams des Willms-Gymnasiums zeigten bei den Schulschach-Landesmeisterschaften 2018 in Hannover starke Leistungen. In der Wettkampfklasse II gewannen die Delmenhorster den Titel, in der Wettkampfklasse IV wurden sie Zweiter. Beide Mannschaften erreichten das Bundesfinale.

Der Presseobmann des Gymnasiums an Willmsstraße geriet ins Schwärmen. Das sei der größte „Erfolg der Schulhistorie“ sagte Lars Sindel über das Abschneiden zweier Mannschaften der Schule bei den Landesmeisterschaften in Hannover. Beide erreichten das Bundesfinale. Das Willms-Team mit Jari Reuker, Ben-Luca Petri, Jonas Sinnhöfer und Maximilian Rabe wird dort als Niedersachsenmeister antreten. Joshua Sinnhöfer, Mohamad Alhamid, Moritz Fink und Till Eisenmenger wurden in Hannover Zweiter in der Wettkampfklasse IV.

In der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2001 und jünger) trumpften die Willms-Schüler, die vom Lehrer Martin Kumpmann betreut wurden, groß auf. Sie erspielten fünf Siege und ein Unentschieden (4:0 und 4:0 gegen Stade, 3:1 und 3,5:0,5 gegen Uelzen, 2:2 und 2,5:1,5 gegen Hameln). Das brachte ihnen den Titel und das Ticket zum Bundesfinale, das vom 2. bis 6. Mai in Berlin ausgetragen wird.

Joshua Sinnhöfer, Mohamad Alhamid, Moritz Fink und Till Eisenmenger beweisen gute Nerven

„Ungleich spannender verlief das Turnier in der Wettkampfklasse vier“, erzählte Kumpmann. Daran hatten acht Mannschaften mit Aktiven der Jahrgänge 2005 und jünger teilgenommen. Die Delmenhoster waren nach einem 4:0 über Oesede, einem 2:2 gegen Stade, einem 4:0 über Hildesheim, einem 3,5:0,5 über Göttingen und einer 1:3-Niederlage gegen Lehrte stark gefordert. Sie mussten gegen Lüneburg, das bis dahin alles gewonnen hatte, ein Unentschieden erreichen, um auf den zweiten Platz vorzurücken, der für die Teilnahme am Bundesfinale reichen würde. Knappe Siege von Moritz Fink und von Till Eisenmenger machten das möglich. Im abschließenden Spiel musste das Willms-Quartett dann mit 4:0 gewinnen, um den zweiten Platz zu halten. „Das gelang eindrucksvoll“, lobte Kumpmann. Joshua Sinnhöfer, Mohamad Alhamid, Moritz Fink und Till Eisenmenger treten damit vom 3. bis 6. Mai in Bad Homburg im Bundesfinale an.