Schach-Bezirksliga Sieg und Niederlage für SG Ganderkesee/Vechta

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Erst ein kampfloser 8:0-Erfolg, dann eine böse 1:7-Klatsche: So verliefen die letzten beiden Spieltage für die SG Ganderkesee/Vechta in der Schach-Bezirksliga. Foto: imago/stock&peopleErst ein kampfloser 8:0-Erfolg, dann eine böse 1:7-Klatsche: So verliefen die letzten beiden Spieltage für die SG Ganderkesee/Vechta in der Schach-Bezirksliga. Foto: imago/stock&people

Ganderkesee. Erst ein kampfloser 8:0-Erfolg, dann eine böse 1:7-Klatsche: So verliefen die beiden vergangenen Spieltage für die SG Ganderkesee/Vechta in der Schach-Bezirksliga.

Zunächst profitierte die SG davon, dass der SK Jever wegen großer Personalsorgen gar nicht erst nach Ganderkesee anreiste und die Partie kampflos abgab. Diese Punkte waren auch nötig, um gegen Saisonende nicht doch noch in Abstiegsgefahr zu geraten.

Beim Dritten SC Wilhelmshaven war die SG chancenlos. Krankheitsbedingt fehlte Spitzenspieler Dirk Schmidt und Christoph Rauber, während Arnold Rodiek sich nach 40 aktiven und erfolgreichen Jahren für Ganderkesee vom Turnierschach zurückgezogen hat. So rückte Janfried Michael an Brett 1 und unterlag nach zähem Kampf, weil er einen seiner Bauern irrtümlich als vergiftet eingeschätzt hatte. Der Gegner konnte ihn sehr wohl schlagen und damit eine Kombination zum Sieg einleiten.

Nach wie vor ist Boris Belegradek auf der Suche nach der Form vergangener Zeiten. Diesmal verlor er an Brett 2. Er hatte einen Qualitätsgewinn erzielt, aber im Endspiel erwies sich sein Turm dem gegnerischen Läufer und Bauern unterlegen. Als der bisher ungeschlagene Emil Prel an Brett 3 ebenfalls die Segel streichen musste, sah es finster aus für die SG. Nur Rainer Hellmann und Gerold Ahlers hatten ein Remis erreicht, während Heinrich Dräger, Walter Böer und Nachwuchsspieler Ralf Westerhoff verloren. Das Endergebnis von 1:7 bedeutet eine Klatsche, die aber folgenlos bleibt, weil die SG vor der abschließenden Partie gegen den SK Varel mit 6 Punkten auf dem sicheren Rang 6 liegt.


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