Handball-Verbandsliga HSG Delmenhorst tritt beim TuS Haren an

Von Klaus Erdmann und Lars Pingel

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Der Oberliga-Aufstieg ist zum Greifen nah: Alexander Schöps (links) und seine Mannschaftskameraden von der HSG Delmenhorst treten an diesem Samstag bei ihrem Verbandsliga-Konkurrenten TuS Haren an. Foto: Rolf TobisDer Oberliga-Aufstieg ist zum Greifen nah: Alexander Schöps (links) und seine Mannschaftskameraden von der HSG Delmenhorst treten an diesem Samstag bei ihrem Verbandsliga-Konkurrenten TuS Haren an. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Wenn die Konkurrenz mitspielt, machen die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst an diesem Samstag einen großen Schritt in Richtung Oberliga-Aufstieg. Erste Voraussetzung ist aber, dass sie ihre Partie beim TuS Haren gewinnen.

Das große Ziel ist zum Greifen nah: Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst können an diesem Samstag ihre direkte Rückkehr in die Oberliga so gut wie perfekt machen. Die erste Voraussetzung dafür ist, dass der souveräne Spitzenreiter (35:3 Punkte) beim TuS Haren einen Sieg einfährt. Die Partie beginnt um 18 Uhr in der Halle an der Jahnstraße.

Wenn dann der Tabellenvierte VfL Fredenbeck II (22:14) im Spitzenspiel beim Zweiten TSG Hatten-Sandkrug (Samstag, 19.30 Uhr) nicht gewinnt, wird die HSG Delmenhorst die Saison 2017/2018 auf einem der beiden Aufstiegsplätze beenden – wenn nichts Ungewöhnliches mehr passiert. Das liegt sieben Spieltage vor Saisonende auch an der überragenden Tordifferenz der HSG (+143), die der Dritte HSG Barnstorf/Diepholz II (23:15 Punkte/+8), und Fredenbeck (+40) wohl nicht mehr ausgleichen werden.

HSG hat Hinspiel nur knapp gewonnen

Das gelte, sagt Trainer Jörg Rademacher, natürlich auch für die Partie in Haren, die schließlich durchaus unangenehm werden könnte. Als Beleg dafür dient das 31:29 aus dem Hinspiel, in dem der TuS um seine Leistungsträger – den 2,10 Meter langen Kreisläufer Martin Giesen und Spielmacher Stefan Sträche –, den Delmenhorstern große Schwierigkeiten bereitete.

40 Nachwuchshandballer der HSG feuern das Team an

Die HSG bekommt in Haren lautstarke moralische Unterstützung von der Tribüne. 40 Nachwuchshandballer der HSG, die sich seit Freitag für eine Woche im Ferienzentrum Schloss Dankern aufhalten, werden in die nur drei Kilometer von dort entfernte TuS-Halle kommen. Für zusätzliche Motivation im HSG-Team sorgt eben die Aussicht, dem Aufstieg einen großen Schritt näher kommen zu können.

Am 7. April können die letzten Zweifel am Aufstieg beseitigt sein

Eine (erste) große Party möchten die Delmenhorster in drei Wochen, nach dem Derby gegen die abstiegsbedrohte HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (Samstag, 7. April, 19.15 Uhr), in der Stadionhalle feiern. „Zu Hause aufzusteigen, ist am schönsten“, bestätigt Rademacher. Geht sein Team dann zum 17. Mal hintereinander als Sieger vom Platz, hat es das erste große Ziel erreicht, egal wie die Verfolger gespielt haben. Und dann könnte sich die HSG darauf konzentrieren, die Meisterschaft so schnell wie möglich klar zu machen.


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