Verbandsliga-Derby als Kellerduell HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfängt TS Hoykenkamp

Von Heinz Quahs

Derby im Zeichen des Abstiegskampfs: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Christian Sprenger (Mitte) hat heute ab 20 Uhr die TS Hoykenkamp mit Hergen Schwarting (links) in der Halle am Ammerweg zu Gast. Foto: Richard SchmidDerby im Zeichen des Abstiegskampfs: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Christian Sprenger (Mitte) hat heute ab 20 Uhr die TS Hoykenkamp mit Hergen Schwarting (links) in der Halle am Ammerweg zu Gast. Foto: Richard Schmid

Bookholzberg. Derby in der Handball-Verbandsliga der Männer: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg trifft an diesem Freitag ab 20 Uhr am Ammerweg in Bookholzberg auf die TS Hoykenkamp. Beide Teams kämpfen um den Ligaverbleib, sie gehen die Partie hochmotiviert an.

Sie sind zu Saisonbeginn zusammen aufgestiegen, beiden droht vor dem Endspurt der Spielzeit 2017/18 der Sturz zurück in die Landesliga: Das Derby in der Handball-Verbandsliga, zu dem die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg an diesem Freitag (20 Uhr) die TS Hoykenkamp in der Halle am Ammerweg erwartet, ist ein Kellerduell. Die Turnerschaft hat als Schlusslicht mit fünf Pluspunkten nur noch theoretische Chancen auf den Ligaverbleib. Für die Gastgeber ist die Lage trotz bisher erzielter 14 Zähler sehr brenzlig. Denn der Abstand zum neunten Tabellenplatz, der – angesichts der gleitenden Skala steht die Zahl der Absteiger noch nicht fest – am Saisonende auf jeden Fall den Klassenerhalt bedeutet, beträgt schon vier Punkte. Ein Erfolg über die TSH ist da schon fast Pflicht.

HSG will Heimvorteil nutzen

HSG-Trainer Andreas Müller versucht trotzdem, den Druck für seine Spieler gering zu halten. „Derbys haben immer ihre eigenen Gesetze“, sagt er, „doch die Mannschaft brennt auf dieses Spiel und wird es hoch motiviert angehen.“ Die Gastgeber haben sich intensiv vorbereitet, dabei stand der Spaß immer wieder im Vordergrund, erklärte Müller. Er sieht zwar keinen Favoriten, doch der Heimvorteil sei schon vorhanden: Die HSG-Fans geben der Mannschaft immer großen Rückhalt und in der Halle darf nicht mit Klebemitteln an den Händen („Harz“) gespielt werden. Das Ziel von Müller ist es, zunächst die Deckung stark zu machen und den torgefährlichen TSH-Rückraum um die Torjäger Hergen Schwarting und Deivas Eidukonis zu bremsen.

TSH möchte Partie lange offen gestalten

Während Müller auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann, muss THS-Coach Adrian Hoppe weiterhin auf wichtige Spieler verzichten: Bernd Spille, Sebastian Rabe, Andre Thode und Torwart Jan-Luca Linde fehlen. Doch die Hoykenkamper, die auflaufen können, brennen auf das Derby. Sie wollen die 23:28-Hinspielniederlage vergessen machen. Hoppe sieht den Gegner zwar im Vorteil, seine Mannschaft will das Spiel aber möglichst lange offen gestalten: „Unsere Abwehr muss von Beginn an konzentriert arbeiten. Wir wissen um die kleinen Schwächen der HSG und werden versuchen, diese zu unserem Vorteil auszunutzen. Wenn wir im Angriff geduldig spielen und die Chancen nutzen, könnte der Gegner nervös werden. Und das wollen wir dann ausnutzen.“