Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II braucht Heimsieg gegen VfL Westercelle

Von Andreas Giehl

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Sie schöpfen neuen Mut: Marc Engels und der TV Hude II: Foto: Rolf TobisSie schöpfen neuen Mut: Marc Engels und der TV Hude II: Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Spieler des TV Hude II führen an diesem Wochenende ihren Überlebenskampf in der Tischtennis-Verbandsliga fort. Die Chancen auf den Abstiegsrelegationsrang acht würden erheblich steigen, wenn der Tabellenneunte am Samstag (16 Uhr/Hoheluchthalle) sein Heimspiel gegen den VfL Westercelle gewinnt.

Vor einigen Wochen war die Huder Oberligareserve nach einer langen Negativserie von den meisten Experten bereits abgeschrieben worden. Doch der wichtige 9:2-Auswärtssieg beim TuS Lachendorf hat dem Kellerkind noch einmal neuen Mut eingeimpft. Ganz klar: Die Mission „Platz acht“ bleibt für Hudes Spitzenspieler Marc Engels und seine Crew weiterhin ein ungemein schwieriges Unterfangen. Doch bei 9:23 Punkten ist längst noch nicht alles verloren. Denn der momentane Relegationsplatzinhaber, die Spielvereinigung Oldendorf (9:19) tritt nach zuletzt drei Niederlagen in Folge auf der Stelle. Da die Oldendorfer gegenüber dem Turnverein aber noch mit zwei Spielen im Rückstand sind, müssen die Huder in ihren restlichen vier Begegnungen selbst versuchen, das Maximum herauskitzeln. Dazu gehört ganz unmissverständlich auch ein Heimsieg gegen Werstercelle.

„Rechnerisch ist noch was möglich“, glaubt Marc Engels. „Deswegen müssen wir unbedingt das Heimspiel gegen Westercelle gewinnen. Danach könnten wir mit Siegen gegen Oldendorf und Schlusslicht Sande unsere Lage noch weiter verbessern.“

TV Hude II will im hinteren Paarkreuz attackieren

Das wird keine leichte Aufgabe. Denn zumindest Westercelle hat sich nach einem eher durchwachsenen Rückrundenstart in 2018 inzwischen gefangen. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben, was aktuelle 9:1- bzw. 9:4-Siege gegen TuS Sande und Oldendorf unterstreichen. Aber gerade weil die Huder beide Punkte bei ihrer 7:9-Hinspielniederlage eigentlich unnötig hergeschenkt haben sind sie „heiß“ auf die Revanche.

Die TVH-Reserve will den Oberliga-Absteiger vor allem im mittleren und hinteren Paarkreuz attackieren. Denn im vorderen Abschnitt wird es superschwer: Gäste-Nummer-Eins Lukas Brinkop ist mit Abstand der „Ligabeste“. Er wartet mit der eindruckenden Bilanz von 30:0-Siegen auf.


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