Tischtennis-Oberliga Männer TV Hude will Serie gegen Lieblingsgegner ausbauen

Von Andreas Giehl

Volle Konzentration Pierre Barghorn (links) und Felix Lingenau erwarten den TSV Habenburg. Foto: Rolf TobisVolle Konzentration Pierre Barghorn (links) und Felix Lingenau erwarten den TSV Habenburg. Foto: Rolf Tobis

Hude. An diesem Sonntag, ab 16 Uhr in der Jahnhalle am Vielstedter Kirchweg, schlagen die Tischtennisspieler vom Oberligisten TV Hude gegen TSV Hagenburg zum vorletzten Mal in dieser Saison vor eigenem Publikum auf. Der Tabellenletzte hegt bei 3:21 Punkten nur noch sehr geringe Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Trotzdem schreibt Hude die Partie gegen den Tabellenfünften längst nicht ab.

Der Zug auf den begehrten Abstiegsrelegationsplatz (Rang acht) scheint für den TV Hude nach drei – zugegeben recht knappen – Niederlagen im Jahr 2018 so gut wie abgefahren. Der Rückstand zum Relegationsinhaber SC Marklohe (9:17 Zähler) erscheint erdrückend. Jedem Huder Spieler ist bewusst, dass man schon ein echtes Tischtennis-Wunder benötigt, um dem Schicksal des Abstiegs noch zu entgehen.

Die TVH-Cracks wollen sich erhobenen Hauptes aus der Klasse zu verabschieden. Auch gegen Hagenburg will die Mannschaft bis zum letzten Ballwechsel kämpferisch wieder alles in die Waagschale werfen.

Und das könnte sich gegen Hagenburg durchaus lohnen. Denn in den vergangenen Jahren haben die Männer aus dem Klosterort im direkten Duell stets gute Ergebnisse erzielt. Und die Hagenburger haben zur Rückrunde ihre Aufstellung abändern müssen: Die beiden einzigen deutschen Spieler im Reigen starker internationaler Könner agieren nunmehr im hinteren Paarkreuz.

„Diese Konstellation könnte durchaus interessant werden. Wenn es uns vielleicht gelingt, im unteren Teil die volle Ausbeute von 4:0 Punkten zu holen, dann ist einiges möglich“, meint Routinier Felix Lingenau. In dem Fall vermutlich sogar „mehr“ als das 8:8 aus dem Hinspiel? Schon damals verließ der Turnverein aufgrund der mehr gewonnenen Sätze gefühlt als Sieger die Halle.