1. Fußball-Kreisklasse TV Jahn II knackt Sieglosserie gegen KSV Hicretspor

Von Andreas Bahlmann

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Hielt die Null gegen den KSV Hicretspor fest: Jahn-II-Torhüter Juri Alexander Giese. Foto: Rolf TobisHielt die Null gegen den KSV Hicretspor fest: Jahn-II-Torhüter Juri Alexander Giese. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Der TV Jahn Delmenhorst II hat seine Sieglos-Serie vor heimischen Publikum in der 1. Fußball-Kreisklasse beendet. Im Derby gegen den KSV Hicretspor feierte der TVJ einen überraschenden 2:0-Erfolg.

TV Jahn Delmenhorst II - KSV Hicretspor Delmenhorst 2:0.

Frank Oehlmann und seine Mannschaft saßen noch Stunden später in der Umkleidekabine und feierten ihren ersten Heimsieg nach über 20 Monaten. „Unsere kämpferische Einstellung war top und wir freuen uns schon auf das nächste Spiel“, schwärmte Oehlmann. Mit Daniel Suderberg, Tolga Demir, Niklas Bockmeyer und Justin Seng bot der Trainer gleich vier seiner Neuzugänge aus der eigenen A-Jugend in der Startelf auf – und sein Mut wurde belohnt: „Die haben ihre Sache richtig gut gemacht, sie haben sich lückenlos eingefügt“, hob Oehlmann besonders die starke Vorstellung seiner Youngster hervor. Nach torloser erster Halbzeit entschieden zwei Kontertore durch Eugen Dann (68./84.) das von vielen intensiven Zweikämpfen geprägte Spiel. Hicretspor hatte zwar die spielerisch und technisch reifere Spielanlage, ließ aber jegliche Leidenschaft, Kampfbereitschaft und Siegeswillen vermissen. In der 73. Minute ließ sich Hicrets Selman Kabas nach einem Foulspiel zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah die Rote Karte. In Unterzahl konnte der KSV das Spiel nicht mehr drehen. Timur Cakmak hakte das Spiel und die vagen Aufstiegshoffnungen ab: „Wir waren ganz schlecht heute und in der Tabelle brauchen wir auch nicht mehr nach oben zu schauen. Das war’s für uns.“

VfL Wildeshausen II - RW Hürriyet Delmenhorst 0:1.

Der VfL Wildeshausen II war über die gesamte Spielzeit das spielbestimmende Team, aber Hürriyet verteidigte geschickt und hielt mit viel Herz und Einsatzwillen dagegen. Wildeshausen konnte seinen hohen Ballbesitzanteil einfach nicht in Tore ummünzen und so reichte Hürriyet ein einziger effektiver Konter zum Sieg. Berat Uyar steckte nach einer Balleroberung präzise auf den schnell durchstartenden Enes Ali Külünk durch und der schloss in der 65. Minute eiskalt ab. Mete Döner freute sich über den etwas schmeichelhaften, aber dennoch verdienten Sieg: „Die Jungs wurden für ihren Einsatz belohnt, aber ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen.“


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