Planspiele am Kirchweg VfL Stenum plant den Bau eines Kunstrasenplatzes

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Clubchef Ingo Scholz plant mit dem VfL Stenum den Bau eines Kunstrasenplatzes. Foto: SchmidClubchef Ingo Scholz plant mit dem VfL Stenum den Bau eines Kunstrasenplatzes. Foto: Schmid

Stenum. Seit Anfang des Jahres befindet sich der VfL Stenum in den Planungen zum Bau eines Kunstrasenplatzes. Der Verein hofft auch auf Fördergelder.

Es gibt sicher Vereine, die der Winter noch schlimmer getroffen hat als den VfL Stenum. Immerhin haben am Wochenende die vier Herrenmannschaften zum ersten Mal in diesem Jahr wieder um Punkte gespielt – zwei davon sogar auf der eigenen Anlage am Kirchweg, wo seit November kein Fußballspiel mehr stattgefunden hatte. Die vielen witterungsbedingten Ausfälle haben aber offenbar den Ehrgeiz der Vereinsführung geweckt. Wie der Vorsitzende Ingo Scholz gestern erklärte, plant der VfL den Bau eines Kunstrasenplatzes. „Wir sind seit Anfang des Jahres dabei“, sagte Scholz.

Am Mittwochabend traf er sich mit Fraktionsvorsitzenden aus dem Rat der Gemeinde Ganderkesee, um über den Stand zu berichten. Auch im Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport, der sich am 25. April zu seiner nächsten Sitzung trifft, will Scholz vorstellig werden. Aus der Fußball-Abteilung sind unter anderem Klaus Panzram und Werner Bruns am Projekt beteiligt.

Hoffen auf Gemeinde und Landessportbund

In den Treffen mit der Politik wird es auch um das wichtigste Detail beim Bau eines Kunstrasens gehen: die Finanzierung. „Da sind wir noch am Anfang“, bekennt Scholz. Die Stenumer loten aktuell die Möglichkeiten externer Förderungen aus – neben Geld von der Gemeinde kann es zusätzliche Mittel vom Landessportbund geben. „Wir brauchen da Hilfe, das ist logisch“, sagt Scholz.

Sollte aus den Plänen Realität werden, würde in Stenum der vierte Kunstrasenplatz im Fußball-Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst entstehen. Bisher waren die Gemeindenachbarn FC Huntlosen und TSV Großenkneten die einzigen Vereine mit künstlichem Untergrund, in Hude ist gerade ein weiterer entstanden. In Wardenburg und Wildeshausen ist es bisher beim Wunschdenken der Vereine geblieben.

In Delmenhorst ringt man ebenfalls noch immer vergeblich nach einer Möglichkeit, einen Kunstrasenbau zu bezahlen. Das Thema kam mehrfach in Ausschüssen auf den Tisch, konkrete Ergebnisse gibt es nicht zu vermelden. Über den einzigen Kunstrasen in der Stadt verfügt der Hockey-Club Delmenhorst, dort trainieren im Winter die Oberliga-Fußballer des SV Atlas und teilweise die Zweitliga-Frauen des TV Jahn.


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