5:0-Erfolg beim VfL Stenum II TuS Hasbergen siegt weiter

Von Andreas Bahlmann und Lasse Bahlmann

Meine Nachrichten

Um das Thema Lokalsport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Delmenhorst. Nur ein Heimsieg, dafür drei Auswärtserfolge und vier Spielausfälle: Das war die Bilanz in der 1. Fußball-Kreisklasse nach dem ersten Spieltag im neuen Jahr. Aufstiegskandidat VfL Wildeshausen II hat in sein schweres Auswärtsspiel beim KSV Hicretspor mit 3:0 gewonnen. Die Delmenhorster diktierten das Spiel, aber die Gäste schossen die Tore. Der TuS Hasbergen landete im 14. Spiel den 14. Erfolg.

VfL Stenum II – TuS Hasbergen 0:5. Der verlustpunktfreie Tabellenführer Hasbergen startete mit einem deutlichen Auswärtssieg in die Rückrunde. „Wenn man das Sportjahr 2018 mit einem Auswärtssieg beginnt, kann man eigentlich nur zufrieden sein“, freute sich TuS-Trainer Andreas Lersch. Trotz des eindeutigen Ergebnisses verlief das Spiel nicht ganz so eindeutig. Obwohl Stenum nur Auswechselspieler aus der eigenen dritten Mannschaft dabei hatte, machte die Mannschaft Hasbergen das Leben schwer. Ein gut ausgespielter Konter brachte dem TuS die 1:0-Führung durch Dominik Lersch (32.), bei der es bis zur Halbzeit blieb. Kurz nach dem Start in die zweite Halbzeit traf Lersch zum 2:0 (47.). Dieser Treffer brach dem VfL das Genick. Er agierte nicht mehr zwingend genug, dazu kam, dass das Spiel durch viele Meckereien zusätzlich zerfahrener wurde. In den letzten 20 Minuten sorgten dann Nico Gawlista (71.), Sascha Albrecht (81.) und Houssein Hazimeh (88.) für den 5:0-Endstand. Stenums Trainer Uwe Hammes lobte seine Mannschaft trotzdem: „Die Jungs haben es nicht schlecht gemacht.“ TuS-Trainer Lersch sah es ähnlich: „Eine klare Sache war es eigentlich erst zum Ende hin.“

TSV Großenkneten II - SC Colnrade 1:0. „Wir haben verdient verloren“, räumte Colnrades Spielertrainer Sascha Albers ein. In der Anfangsphase ging es hoch her. Bereits in der 3. Minute zeigte Schiedsrichter Dieter Käufer nach einem Foulspiel im Gäste-Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Andreas Schillmüller trat an, doch SC-Torwart Lukas Kucharski parierte den zu unplatziert geschossenen Strafstoß. In der 9. Minute wusste sich Henning Möhlenpage nur noch mit einer Notbremse gegen Colnrades Torjäger Joerg Schliehe-Diecks zu helfen und sah folgerichtig die Rote Karte. Colnrade wusste mit seiner numerischen Überlegenheit aber nichts anzufangen. Im Gegenteil: In der 81. Minute nutzte Großenkneten II einen Konter durch Patrick Feige zum Siegtreffer. „Hinten zu Null, vorne ein Tor gemacht, minimalistischer geht ein Sieg nicht“, schmunzelte TSV-II-Trainer Michael Cording.

TV Munderloh II - TSV Ganderkesee II 1:4. „Das Spiel war gut, der Schiedsrichter hatte ein gutes Händchen, nur der Platz war schlecht“, sagte TSV-Trainer Andreas „Didi“ Dietrich zum Spiel. Die Treffer für die personell auf dem Zahnfleisch kriechenden Gäste erzielten Pascal Voigt (8.), Niklas Hoier 2:0 (31./67.) und Jean-Michel Dietrich (61.). Für Munderloh II traf Tim Schaar zum zwischenzeitlichen 1:2 (44.). „Ich hatte mich selbst auch umgezogen, brauchte aber nicht mitzuspielen. Scheinbar zieht das bei den Jungs ganz gut als Druckmittel, denn sie haben wirklich gut gespielt“, sagte Dietrich grinsend.

Mit Vollgas Richtung Kreisliga: Sebastian Kowalski (am Ball) und der TuS Hasbergen gewannen beim VfL Stenum II. Foto: Rolf Tobis

KSV Hicretspor - VfL Wildeshausen II 0:3. Hicretspor-Trainer Timur Cakmak ärgerte sich über die Pleite: „Wir haben uns in allen Bereichen blöd angestellt.“ Weil alle drei KSV-Torhüter verhindert waren, stand Kapitän Harun Yildiz notgedrungen zwischen den Pfosten – und musste bereis nach elf Minuten hinter sich greifen, nachdem Wildeshausens Henning Nitzsche per Elfmeter getroffen hatte. In der Folge schnürte Hicretspor die Gäste an ihrem eigenen Strafraum ein, ließ im Abschluss aber die Konzentration und Genauigkeit vermissen. Wildeshausen bestrafte das durch weitere Treffer von Nitzsche (72., Konter) und Marcos Cavalcante-Monteiro (80., Abstauber nach Torwartfehler). „Harun ist eben kein Torwart, die gehen anders zum Ball. Dennoch hat er seine Sache ganz ordentlich gemacht“, lobte Cakmak seinen Aushilfstorhüter.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN