Handball-Verbandsliga Männer Grüppenbühren/Bookholzberg vergibt zu viele Chancen

Von Heinz Quahs

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Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um ihren vierfachen Torschützen Marcel Janorsche (links) haben beim Wilhelmshavener HV II mit 18:27 verloren. Foto: Rolf TobisDie Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um ihren vierfachen Torschützen Marcel Janorsche (links) haben beim Wilhelmshavener HV II mit 18:27 verloren. Foto: Rolf Tobis

Wilhelmshaven. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben am Sonntag beim Wilhelmshavener HV II mit 18:27 verloren. Sie vergaben zu viele klare Torchancen, sodass der Erfolg der Gastgeber nie gefährdet war.

Neuntes Auswärtsspiel, siebte Niederlage: Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg werden ihre chronische Auswärts- und Abschlussschwäche einfach los. Sie waren gestern bei der 18:27 (8:12)-Niederlage beim Wilhelmshavener HV II praktisch chancenlos. HSG-Trainer Andreas Müller meinte mit Blick auf nur 18 eigene Tore und das Abrutschen auf den drittletzten Rang: „Wir müssen unsere Schwächen im Angriff möglichst schnell abstellen, denn in den nächsten, entscheidenden Spielen sind Punktgewinne Pflicht, um den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht zu verlieren.“

Viele Zeitstrafen

Es war von Beginn an ein kampfbetontes Spiel, besonders die Gastgeber gingen in der Abwehr recht kompromisslos in die Zweikämpfe, sodass sich Georg Auerswald nach einem recht rüden groben Foul an Marcel Janorschke bereits nach sechs Minuten die Rote Karte von den Unparteiischen abholte. Im Verlauf der Begegnung gab es einige Zeitstrafen, besonders die Gäste mussten nach Kommentaren gegen Entscheidungen der Unparteiischen gleich drei Hinausstellungen hinnehmen.

Partie ist nach 35 Minuten entschieden

Knackpunkt in diesem Spiel war der Beginn der zweiten Hälfte, als sich die Jadestädter mit einem 5:0-Lauf vorentscheidend von 12:8 auf 17:8 (35.) von Grüppenbühren/Bookholzberg absetzen konnten. Die HSG-Deckung inklusive der Torhüter Arne Klostermann und Jan-Bernd Döhle verrichtete gute Arbeit. Wieder einmal war die Chancenverwertung das Hauptübel im Spiel von Grüppenbühren/Bookholzberg. „Wir haben im Spielaufbau zu viele einfache Fehler gemacht und im Abschluss beste Chancen liegen gelassen“, ärgerte sich Müller. „Zudem zeigten einige Spieler einfach zu wenig Mut, dahin zu gehen, wo es auch mal wehtun könnte.“


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