Fußball-Bezirksliga Startschuss für den Marathon des VfL Stenum

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Julian Dienstmaier (links) und Stenum sind zu Gast bei Sebastian Rabes Abbehausern. Foto: Rolf TobisJulian Dienstmaier (links) und Stenum sind zu Gast bei Sebastian Rabes Abbehausern. Foto: Rolf Tobis

Landkreis. Die Fußballer des VfL Stenum bestreiten am Sonntag ihr erstes Bezirksliga-Spiel nach drei Monaten. Die Delmenhorster Vereine SV Baris und SV Tur Abdin treffen auf Oldenburger Clubs.

Die Internetseite des VfL Stenum ist nicht in jeder Hinsicht auf dem neuesten Stand. Die Sektion über das erste Herrenteam enthält neben dem Mannschaftsfoto und dem Trainerteam den Hinweis der Klassenzugehörigkeit: Kreisliga, heißt es da grau auf weiß.

So weit ist es wahrlich noch nicht, die Stenumer stehen in der Fußball-Bezirksliga auf Rang zwölf und sind nur in einer Hinsicht Schlusslicht: Sie haben mit 14 die wenigsten Spiele ausgetragen und mussten sich mit mehr oder weniger erfolgreichen Testspielen die Zeit vertreiben. Am Montag gab es ein 1:8 beim allerdings enorm starken Bremen-Liga-Zweiten und Regionalliga-Anwärter FC Oberneuland.

Am Sonntag geht es nach mehr als drei Monaten mal wieder um wichtige Punkte, ab 15 Uhr muss der VfL auf dem berüchtigten Kunstrasen des TSV Abbehausen bestehen, der schon 19 Spiele hinter sich hat. „Untergrund und Gegner sind inzwischen fast egal, wir wollen einfach spielen“, sagt Stenums Trainer Thomas Baake.

Seine Mannschaft hat die lange Pause genutzt, um die Verletzungen auszukurieren, inzwischen ist der gesamte Kader fit für den Abstiegskampf, der dem VfL drohen könnte. Sechs Punkte haben die Stenumer Vorsprung, der Marathon-Spielplan mit 16 Spielen in nicht einmal 13 Wochen macht Baake aber zurecht Sorgen. „Die vielen englischen Wochen sind nicht leicht“, sagt er.

„Hammergegner“ für Baris

Nur ein Nachholspiel weniger steht auf dem Restplan des SV Baris, der am Samstag ab 16 Uhr beim VfB Oldenburg II antritt, ebenfalls auf Kunstrasen. Im emotionalen Hinspiel feierte Baris ein 4:2, doch die drittplatzierte VfB-Reserve ist schon gut in Fahrt und hat ihre beiden Spiele im neuen Jahr gewonnen. „Das ist ein Hammergegner“, findet Baris-Coach Önder Caki. „Oldenburg ist im Rhythmus, wir noch nicht. Immerhin konnten wir auf Rasen ganz gut trainieren.“

Tur Abdin fehlen gesperrte Spieler

Diesen Luxus hat nun auch der SV Tur Abdin wieder: Am Donnerstag wurden die Plätze im Stadion nach Monaten wieder freigegeben, auf dem Hauptplatz erwarten die zuhause ungeschlagenen Delmenhorster am Sonntag ab 14.30 Uhr Blau-Weiß Bümmerstede. Nach dem 1:1 bei Schlusslicht Rot-Weiß Sande fehlen nicht nur zwei eingeplante Punkte auf dem Konto, sondern auch zwei Spieler für das Bümmerstede-Spiel – Daniel Karli und Joseph Kaya sind nach ihren Platzverweisen gesperrt. Abdin liegt vier Punkte vor Blau-Weiß und hat Chancen auf Rang drei – und damit die zweitbeste Platzierung der Vereinsgeschichte. „Mit einem Sieg können wir uns erst einmal vom Mittelfeld absetzen“, sagt Trainer Christian Kaya.


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