Handball-Verbandsliga HSG Delmenhorst empfängt TS Hoykenkamp

Von Heinz Quahs und Lars Pingel

Meine Nachrichten

Um das Thema Lokalsport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Wollen an diesem Samstag einen weiteren Schritt in Richtung Verbandsliga-Meisterschaft machen: die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst um (rote Trikots, von links) Dominik Ludwig, Andre Haake und Stefan Timmermann. Der Tabellenführer empfängt die TS Hoykenkamp. Foto: Rolf TobisWollen an diesem Samstag einen weiteren Schritt in Richtung Verbandsliga-Meisterschaft machen: die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst um (rote Trikots, von links) Dominik Ludwig, Andre Haake und Stefan Timmermann. Der Tabellenführer empfängt die TS Hoykenkamp. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Nachbarschaftsduell in der Stadionhalle: Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst empfangen dort an diesem Samstag, 19.15 Uhr, die TS Hoykenkamp.

Jörg Rademacher ist sich sicher, dass seine Spieler gar nicht erst auf die Idee kommen, ihr nächstes Spiel auch nur minimal lockerer anzugehen als andere. „Wir respektieren alle Mannschaften und werden mit 100-prozentiger Einstellung an die Sache herangehen. Das ist die Mentalität von uns“, sagt der Trainer der HSG Delmenhorst, souveräner Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga, vor der Heimpartie gegen die TS Hoykenkamp, die fast schon abgeschlagen den letzten Tabellenplatz belegt. „Wir sind unseren Zuschauern etwas schuldig“, legt Rademacher vor dem Nachbarschaftsduell nach, das an diesem Samstag um 19.15 Uhr in der Stadionhalle an der Düsternortstraße angepfiffen wird: „Wir wollen ihnen eine gute Leistung bieten.“

HSG trainiert mit hoher Intensität

Dass Rademacher erwartet, dass die gute Leistung dann auch mit einem Sieg belohnt wird, ist keine Frage. „Wir wollen so schnell wie möglich den Oberliga-Aufstieg und dann auch die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen“, erklärt der HSG-Trainer, der mit seinem Team acht Zähler mehr geholt hat als der Tabellenzweite, die TSG Hatten-Sandkrug, und schon zwölf Punkte Vorsprung auf den Nicht-Aufstiegsrang hat. Die Trainingsintensität sei deshalb unverändert hoch, auch an der Spielvorbereitung werde nichts verändert.

HSG-Torwart Mirco Lettmann angeschlagen

Rademacher freut sich, dass er personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. „Wir habenkeine Verletzten und die Grippekranken kommen zurück“, sagt er. Fraglich sei, ob der angeschlagene Thies Kohrt schon wieder auflaufen kann oder ob er noch geschont werden muss. Nicht ganz klar sei zudem, ob Torwart Mirco Lettmann, der sich während der Aufwärmphase vor dem 41:26-Erfolg bei der HSG Bützfleth/Drochtersen verletzt hatte, rechtzeitig zum Derby fit wird. Da Björn Bröckerhoff (Rückenprobleme) in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen kann, würde, falls Lettmann passen muss, wohl ein Torwart aus dem Landesliga-Kader das Team um Stammkeeper Sönke Schröder auffüllen, erklärt Rademacher. Trotzdem ist er guter Dinge: „Jede Position ist doppelt besetzt. Wir werden Vollgas geben.“

TS Hoykenkamp tritt ersatzgeschwächt an

Von derartigen personellen Möglichkeiten kann TSH-Trainer Adrian Hoppe seit einigen Wochen nur träumen. In Delmenhorst fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Bernd Spille und Sebastian Rabe, zudem fallen die Torhüter Jan-Luca Linde und Timo Meier aus. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des angeschlagenen Andre Thode. „Wir sind nicht der Favorit“, sagt Hoppe schmunzelnd, „und können ohne Druck beim überragend aufspielenden Gastgeber antreten.“ Das wolle sein Team nutzen, um sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Dazu müsse es eine engagierte Abwehrleistung bieten und im Angriff konzentriert im Spielaufbau und im Abschluss agieren.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN