Handball-Landesklasse HSG Hude/Falkenburg II stürzt von der Spitze

Von Simone Gallmann

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Bittere Niederlage: Inge Breithaupt verlor mit der HSG Hude/Falkenburg II bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor mit 20:25, das Team hat aber noch Chancen auf die Meisterschaft. Foto: Rolf TobisBittere Niederlage: Inge Breithaupt verlor mit der HSG Hude/Falkenburg II bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor mit 20:25, das Team hat aber noch Chancen auf die Meisterschaft. Foto: Rolf Tobis

Hude/Falkenburg. Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg verlieren die Tabellenführung in der Landesklasse an die SG Obenstrohe/Dangastermoor.

Inge Breithaupt ist schon lange im Handball-Geschäft, sie war als Spielerin Europapokalsieger mit dem VfL Oldenburg und ist als Frauen-Trainerin seit Jahrzehnten in der Region erfolgreich. In den vergangenen drei Jahren wurde Breithaupt mit der HSG Hude/Falkenburg II Meister der Weser-Ems-Liga und der Landesklasse, sie und ihre Belegschaft sind im Titelrennen also Stammgäste. Die 20:25 (11:16)-Pleite im Landesklassen-Gipfeltreffen bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor wird bei der HSG deshalb wohl auch niemanden lange aus der Bahn werfen – die Saison ist schließlich noch nicht vorbei.Ärgerlich war die dritte Saisonniederlage aber schon, denn sie kostete Hude/Falkenburg die gerade eroberte Tabellenführung.

Samstag nächstes Spitzenspiel

Momentan ist die Oberliga-Reserve Zweiter mit zwei Pluspunkten und einem Spiel weniger als die Obenstroherinnen, die die neue Tabelle auf ihrer Facebookseite sogleich mit der Welt teilten. Die Meisterschaft ist aber noch völlig offen, auch wenn der HSG am Saisonende wegen des Aufstiegsverzichts aus der Vorsaison noch zwei Punkte abgezogen werden.

Ausgerechnet im Spitzenspiel erwischte Hude/Falkenburg einen der schwächeren Tage. Obenstrohe kaufte den Gästen mit einer aggressiven 4-2-Deckung den Schneid ab. Nach dem 8:8-Zwischenstand in der zwölften Minute kassierte die HSG vier Treffer in Folge, danach wurde der Abstand nie kleiner als zwei Tore. In den letzten acht Minuten blieb Hude/Falkenburg zwar ohne Gegentor, doch der Rückstand war zu groß.

Die HSG hat nun nicht lange Zeit für die Analyse. Am Samstag kommt der Dritte HSG Neuenburg/Bockhorn nach Ganderkesee.


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